Sarah Vogel zur Juniorsportlerin des Jahres gekürt

Sarah Vogel aus Groß-Umstadt bekam in Düsseldorf die Trophäe als Juniorinsportlerin des Jahres überreicht. Foto: Deutsche Sporthilfe

Stabhochspringerin Sarah Vogel wurde von der Deutschen Sporthilfe zur „Juniorsportlerin des Jahres“ gekürt. Ein weiteres Highlight in einem besonderen Jahr für die...

Anzeige

GROSS-UMSTADT. Gross-Umstadt/Düsseldorf (red/udo). Ein erfolgreiches Jahr wird für Sarah Vogel noch mit einer besonderen Ehre angereichert. Die U20-Europameisterin im Stabhochsprung wurde als „Juniorsportlerin 2021“ ausgezeichnet. Die 19 Jahre alte Groß-Umstädterin, die für die LG Seligenstadt, startet, setzte sich in einer offenen Online-Wahl gegen vier weitere Sporthilfe-geförderte Ausnahmetalente durch. Im Areal Böhler in Düsseldorf wurde Sarah Vogel am Samstagabend von Deutscher Sporthilfe und Deutscher Telekom mit dem bedeutendsten Nachwuchspreis im deutschen Spitzensport ausgezeichnet.

Sarah Vogel hatte im Juli überraschend den Titel bei den U20-Europameisterschaften in Tallinn gewonnen. Dabei steigerte sie ihre Bestleistung gleich um 24 Zentimeter auf 4,30 Meter. Zwei Wochen später sicherte sie sich außerdem den Titel bei den deutschen U20-Meisterschaften.

Thomas Berlemann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Sporthilfe, würdigt die Preisträger und Platzierten: „Sarah Vogel ist mit erst 19 Jahren nicht nur erfolgreich, sie weist bereits eine beeindruckende mentale Stärke auf und hat den Titel „Juniorsportlerin des Jahres“ mehr als verdient. Aber nicht nur sie: Ich gratuliere auch den vier Zweitplatzierten und unseren Preisträgern Mannschaft, Para- und Gehörlosensport, Laura Nolte und Deborah Levi, Taliso Engel und Hannah Peters. Sie alle haben eine große sportliche Zukunft vor sich.“

Seit der ersten Auszeichnung im Jahr 1978 sind zahlreiche namhafte Größen des deutschen Sports aus den ausgezeichneten Juniorsportler hervorgegangen. Dazu gehören Persönlichkeiten wie Michael Groß (1981), Franziska van Almsick (1992), Timo Boll (1997), Ronald Rauhe (1998), Maria Höfl-Riesch (2004), Magdalena Neuner (2007/2008), Laura Dahlmeier (2013) und Niklas Kaul (2017).