Topgesetzte Spieler souverän bei Tennis-Bezirksmeisterschaft

Titelverteidigerin Lisa Schulz vom TC Seeheim hat sich mit einem 6:0, 6:0-Sieg ins Halbfinale der Bezirksmeisterschaft gespielt. Archivfoto: Hikmet Temizer

Bei den Titelkämpfen auf der Anlage des TEC Darmstadt ist das Männerturnier am besten besetzt, die Damen-Altersklassen fallen mangels Meldungen aus. Endspiele am Sonntag ab 13 Uhr.

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DARMSTADT. Als sich in Paris das Drama um Alexander Zverev anbahnte, wurde auch in Darmstadt Tennis auf Leistungsniveau gespielt. Gut, ein paar Güteklassen tiefer - Bezirksmeisterschaft statt Grand Slam, und es geht auch nicht um 2,2 Millionen Euro Siegprämie. Aber immerhin um 500 Euro pro Wettbewerb in den Aktivenklassen.

Denen näherten sich am Freitagabend die jeweils topgesetzten Spieler um einen Schritt. Bei den Männern setzten sich zwei an eins und zwei gesetzten Spieler des Hessenligisten TV Rüsselsheim-Haßloch jeweils souverän durch. Niklas Zielen gewann 6:0, 6:1 gegen Ben Ackermann vom gastgebenden TEC Darmstadt, Yannick Schmidl besiegte Carlos Fernando Nau vom Gruppenligisten TuS Griesheim mit 6:3, 6:1 und trifft auf Janis Wollenburg (TC Heppenheim).

Genauso deutlich ging es bei den Frauen zu. Lisa Schultz (TC Seeheim) näherte sich ebenfalls mit einem 6:0, 6:0 gegen Sintya Kranig (TC Nauheim) ihrer Titelverteidigung und steht bereits im Halbfinale, in dem sie am Samstag (16 Uhr) auf Simona Dörrsieb (SG Arheilgen) trifft, die wiederum 2:6, 7:5, 11:9 gegen TEC-Juniorin Charlotte von Keussler gewann. Deren Vereinskollegin Emelie Koch gewann 7:6, 6:1 gegen Alina Ackermann (TC Rückhand Rossdorf) und bekommt es am Samstag (16 Uhr) mit Helene Kreibich (TC Seeheim) zu tun.

Bei den Frauen wird in einem 16er-Feld gespielt, in dem es noch zwei Freilose gab. "Die Felder sind geringer besetzt als im Vorjahr", sagt Bezirkssportwart Jörg Allendorf, der dafür folgende Erklärung hat: "2021 war die Bezirksmeisterschaft vor der Medenrunde, die wegen Corona erst im Juni begann. Da waren die ganzen Spieler noch heiß."

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Wobei bei den Männern immerhin 22 Spieler gemeldet haben. Ganz übel sieht es dagegen in den Altersklassen der Damen aus. "Da kam gar keine Konkurrenz zustande, so dass man sich als Veranstalter fragen muss, ob man das zukünftig überhaupt noch anbieten muss." Zumal es in der Region ja einige hochklassig spielende Mannschaften gibt. Bei den männlichen Altersklassen gibt es immerhin fünf Wettbewerbe, auch wenn teilweise nur in Dreiergruppen gespielt wird.

Am Samstag geht es um 10 Uhr los mit den vier Viertelfinals der Herren, in denen auch noch die TEC-Spieler Elliot Weiße und Marco Ferrandina gegen die Brüder Jan David und Jan Lukas Kern (TuS Griesheim) spielen. Am Sonntag ist dann Endspielzeit (Frauen ab 13 Uhr, Männer und Altersklassen ab 14.30 Uhr), ehe die Meisterschaften mit einem Barbecue gesellig ausklingen sollen.