Neuer Coach, alter Bekannter

Zurück in Nauheim: Fußballtrainer Christian Reschke. Foto: Privat

Aufatmen bei den Verbandsliga-Fußballerinnen der FSG Nauheim/Königstädten: Nachdem Thomas Ewert Anfang November seinen Rücktritt verkündet und Manfred Heinz...

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NAUHEIM/KÖNIGSTÄDTEN. Aufatmen bei den Verbandsliga-Fußballerinnen der FSG Nauheim/Königstädten: Nachdem Thomas Ewert Anfang November seinen Rücktritt verkündet und Manfred Heinz interimsmäßig die Betreuung übernommen hatte, konnte nun mit Christian Reschke ein neuer Trainer gefunden werden. Von 2006 bis 2015 Jugendcoach in Nauheim, ist es das erste Engagement im Aktivenbereich für den 46-jährigen Nauheimer, der von der SKV Mörfelden stammt und dort lange Jahre als Spieler im Einsatz war.

„Unser bisheriger Torwart-Trainer Christian Fuchs wird seine rechte Hand und damit Co-Trainer“, teilte Teamsprecherin Melanie Coutu mit. Reschke erklärte dazu: „Ich kenne Christian Fuchs schon lange, er war acht Jahre lang mein Co-Trainer in der Jugend. Zum Trainerteam gehört auch noch Serge Auer, der für die zweite Mannschaft zuständig ist. Meistens trainieren wir zusammen und stimmen uns entsprechend ab.“

Das FSG-Team ist dem neuen Coach bereits gut bekannt: „Ich habe mir diese Saison öfter Spiele der FSG-Frauen angesehen und beim Hallenturnier in Ludwigshafen im Dezember zusammen mit Manfred Heinz bereits die Betreuung übernommen. Da ist die Mannschaft im Halbfinale unglücklich im Siebenmeter-Schießen ausgeschieden, hat sich aber gut präsentiert.“ In den Augen ihres neuen Trainers steckt in den FSG-Fußballerinnen deutlich mehr Potential, als sie bisher in der Runde als Verbandsliga-Aufsteiger zeigen konnten. „Da waren viele knappe Spiele dabei. Aber insgesamt haben sie zu wenig Tore geschossen.“

Bei mittlerweile zehn Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz ist dem neuen Trainer klar, dass es kaum noch eine realistische Chance auf den Klassenerhalt gibt. „Fünf Absteiger bei 13 Mannschaften: Das ist brutal.“ Doch wolle er mit den FSG-Frauen alles daransetzen, den letzten Platz abzugeben, der mageren Bilanz von drei Zählern noch einige Punkte hinzuzufügen und das Selbstbewusstsein wieder zu stärken.

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Der Mittvierziger, der sich bei der Spielgemeinschaft auch ein längerfristiges Engagement vorstellen kann, hofft auf einen guten Start in die Restrunde. „Schön wäre es, wenn wir gleich gegen Niederursel punkten könnten.“ Dabei geht es für seine Mannschaft im Kellerduell gegen den Drittletzten am 23. Februar um 18 Uhr erst einmal auswärts zur Sache, ehe eine Woche später am 2. März (Samstag) um 16 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Nauheim gegen die auf Rang neun stehende SG Haitz das erste Heimspiel des neuen Jahres wartet.

Hallenturnier am 27. Januar

Als nächstes richtet sich der Blick bei den FSG-Fußballerinnen aber erst einmal auf das eigene Hallenturnier, das sie am 27. Januar um 10 Uhr in der Georg-Schad-Halle in Nauheim zum dritten Mal austragen. Neben den beiden Vertretungen der Gastgeberinnen sind unter den zwölf Gastteams aus dem Kreis noch die FSG Leeheim, Kickers Mörfelden und der SC Opel Rüsselsheim II dabei.

Von Gabi Wesp-Lange