TSV Schott löst erstmals DFB-Pokal-Ticket

Der TSV Schott Mainz hat sich im Verbandspokalfinale gegen den FK Pirmasens durchgesetzt. Foto: David Schmidt
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Der TSV Schott Mainz hat durch ein 3:0 gegen Regionalliga-Mitabsteiger FK Pirmasens den Verbandspokal gewonnen. Matchwinner war Giorgio Del Vecchio, der einen Doppelpack schnürte.

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WEINGARTEN. Der TSV Schott Mainz hat den Verbandspokal gewonnen. Durch einen 3:0 (1:0)-Sieg gegen Regionalliga-Mitabsteiger FK Pirmasens wird der TSV erstmals in seiner Vereinsgeschichte im DFB-Pokal mitspielen. Matchwinner war Giorgio Del Vecchio, der einen Doppelpack schnürte.

Die Fans des TSV Schott Mainz beim Verbandspokalfinale. Foto: David Schmidt
Die Fans des TSV Schott Mainz beim Verbandspokalfinale.
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Ob es als Stimmungsanheizer gedacht war? Vor dem Spiel machten sich die Keeper vor den gegnerischen Fanblöcken warm. Jeder durchgelassene Schuss wurde bejubelt, jeder Fehlschuss kommentiert. Entsprechend waren die 1.008 Fans gut bei Laune, als die Partie angepfiffen wurde. Der Kölner Fanclub des TSV leitete die vielen Jugendspieler, Mitglieder und Anhänger unentwegt zu Gesängen an, auf der Gegenseite befeuerten blau-weiße Rauchschwaden die Pokalatmosphäre.

Schott mit den ersten Chancen

Doch nach ausgeglichener Start-Viertelstunde hatten vor allem die Mainzer gut Lachen. Etienne Portmann (17.), Janek Ripplinger (18.) und Giorgio Del Vecchio (20.) näherten sich mit guten Schusschancen an, auf der Gegenseite verfehlte Luka Dimitrijevic (22.) den Ball nach einer Flanke um Zentimeter.

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Insofern passte das 1:0 ins Geschehen. Die Mainzer spielten sich per Flachpasskombination über die linke Seite durch, Del Vecchio zog nach innen und traf aus 16 Metern mit links flach ins kurze Eck (32.). Nachdem Jonas Raltschitsch einen eigenen Stockfehler selbst wieder bereinigte (35.), hätten Christian Hahn per Schlenzer (37.) und Jost Mairose nach einem Konter (40.) nachlegen können.

FKP mit Schwung, aber prompt ausgebremst

Der FKP kam mit dem erkennbaren Willen zur Besserung aus der Kabine und erhöhte auch seinen Ballbesitzanteil deutlich. Doch der erste Mainzer Versuch saß: Hahn flankte von links, Del Vecchio nahm den Ball an, sein von Daniel Bohl leicht abgefälschter Schuss landete im kurzen Eck (53.). Die taktische Variante von Trainer Sascha Meeth, im 3-5-2 mit einem immer wieder nach vorne nachstoßenden Del Vecchio im Zentrum war goldrichtig.

Das 2:0 war ein Wirkungstreffer. Die Mainzer verteidigten konzentriert und setzten per Konter den ein oder anderen Nadelstich. Und als Keeper Jonas Weyand einen Neofytos-Kopfball aus fünf Metern fing und festhielt (76.), schien klar: Hier brennt nichts mehr an. Etienne Portmann setzte aus dem Gewühl nach einer Ecke sogar noch einen drauf (84.).