Messi überholt Matthäus: Alleiniger WM-Rekordspieler

Lionel Messi

Argentiniens Fußball-Idol Lionel Messi eilt von Rekord zu Rekord. Auch ein Franzose schafft eine neue Bestmarke.

Anzeige

Lusail (dpa) - . Argentiniens Superstar Lionel Messi hat in Katar eine Bestmarke von Lothar Matthäus überboten und ist nun alleiniger WM-Rekordspieler.

Der 35-Jährige kam im Finale gegen Frankreich zum 26. Mal bei einer Fußball-Weltmeisterschaft zum Einsatz und damit so oft wie nie jemand zuvor. Zuvor hatte lange der ehemalige deutsche Nationalspieler Matthäus die Bestmarke mit 25 Einsätzen gehalten.

Messi-Rekorde: Treffer in allen WM-Phasen

Laut des Datendienstleisters Opta hat Messi in Katar als erster Spieler überhaupt bei einer WM sowohl in der Gruppenphase als auch in allen K.o.-Runden jeweils mindestens ein Tor erzielt. Vor seinem verwandelten Elfmeter am Sonntag im Finale gegen Titelverteidiger Frankreich in der 23. Minute war er auch schon in der Vorrunde sowie dem Achtel-, Viertel- und Halbfinale erfolgreich. Zugleich ist Messi mit 35 Jahren und 177 Tagen nun der zweitälteste Torschütze in einem WM-Finale, nur der Schwede Nils Liedholm war bei seinem Treffer 1958 gegen Brasilien etwas älter - nämlich 35 Jahre und 264 Tage.

Anzeige

Franzose Lloris nun WM-Rekord-Torhüter

Frankreichs Kapitän Hugo Lloris ist nach seinem 20. WM-Einsatz im Finale gegen Argentinien alleiniger Rekord-Torhüter bei Fußball-Weltmeisterschaften. Der 35 Jahre alte Franzose verdrängt damit den deutschen Nationaltorhüter Manuel Neuer, der die Bestmarke zuvor gemeinsam mit Lloris gehalten hatte. Neuer kommt auf insgesamt 19 Einsätze bei Weltmeisterschaften. Lloris führte Frankreich im Endspiel am Sonntag im Lusail Stadion als Kapitän an und absolvierte damit sein insgesamt 20. WM-Spiel.

Lloris spielt in Katar seine fünfte WM als Stammtorhüter der Équipe Tricolore. Der Keeper war im Halbfinale gegen Marokko mit seinem 19. WM-Einsatz mit Neuer gleichgezogen. Der Torhüter des FC Bayern hatte die Bestmarke erst bei dieser WM im letzten Gruppenspiel gegen Costa Rica aufgestellt. Der 36-Jährige hatte den deutschen Weltmeister von 1974, Sepp Maier, und Brasiliens Claudio Taffarel abgelöst, die auf je 18 WM-Einsätze kommen.