Beim dritten Durchgang des ECHO-Schwimmens sind Luis Herr und Hannah Roth am schnellsten. 66 Kinder qualifizieren sich für das Finale am 7. Dezember.
Von bril
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DARMSTADT - Beim dritten Vorlauf des Wettbewerbs "Schwimm mit um den Großen Preis des Darmstädter Echo" versuchten am Samstag 85 Kinder, sich für das Finale am 7. Dezember zu qualifizieren. 66 von ihnen ist dies gelungen. 35 Mädchen und 50 Jungen nahmen an dem von der Schwimmschule des DSW ausgetragenen Traditionswettbewerbs teil, der in diesem Jahr seine 50. Auflage erlebt.
In die DSW-Phalanx der jeweils drei schnellsten Mädchen und Jungen schob sich Julian Herrmann von der SSG Bensheim. Mit der drittschnellsten Zeit des Tages von 32,84 Sekunden konnte er sich in seinem Jahrgang über eine Silbermedaille freuen. Tagesschnellster Vereinsschwimmer wurde der zwölf Jahre alte Luis Herr mit guten 31,18 Sekunden, gefolgt vom ein Jahr jüngeren Theodor Heuberger (32,44). Alle elfjährig sind die drei schnellsten Mädchen des Tages, die jeweils persönliche Bestzeit schwammen: Hannah Roth in 35,16 Sekunden vor Noémi Preuschhoff (35,67) und Melanie Schneider (37,22).
Fünf Vereine nahmen dieses Mal am ECHO-Schwimmen teil. Der erfolgreichste war der DSW, gefolgt von der SSG Bensheim, dem WSV Dieburg, der TSG Darmstadt und dem TV Groß-Gerau.
Auch die vereinslosen Starter erzielten gute Zeiten. Bei den Elfjährigen schwammen Magnus Kraft mit 35,04 Sekunden die beste und Simeon Blüm mit 45,52 Sekunden die drittbeste Zeit des Tages. Zweitschnellster vereinsloser Junge wurde der ein Jahr ältere Edwin Lantelme mit 35,48 Sekunden. Alle drei wohnen in Darmstadt. Elf Jahre alt ist Steffi Wölfelschneider aus Michelstadt, die bei den vereinslosen Mädchen in 45,68 Sekunden am schnellsten schwamm. Aus Darmstadt kommen die zehnjährige Mira Assel und die neunjährige Carla Liebrucks, die in 46,03 bzw. 49,34 Sekunden die zweit- und drittbesten Zeiten bei den vereinslosen Mädchen schwammen.
Das jüngste Kind, das sich traute, zwei Bahnen im Schul- und Trainingsbad zu schwimmen, ist die vierjährige Meike Wißmann aus Pfungstadt. Sie gewann ihre erste Goldmedaille. Ihr Vorbild ist wohl ihr achtjähriger Bruder Lars, der bei der TSG Darmstadt trainiert und sich über eine Bronzemedaille freuen darf.
Vierter und letzter Vorlauf folgt am 16. November
Auch im dritten Durchgang des ECHO-Schwimmens war um Brigitta Löwel ein eingespieltes ehrenamtliches Team im Einsatz. Dazu gehörten Stefanie Auer (Anmeldungen), die Zeitnehmer Katharina Löwel, Inna Schneider, Claudia Herbshoff, Lea Lücke und Frank Rögner, René Zimmerling (Startvorbereitung) und Peter Feucht (Laufeinteilung und Auswertung), dem Lukas Löwel assistierte, der vor 23 Jahren beim ECHO-Schwimmen seine erste Medaille gewann und seit dieser Zeit Leistungsschwimmer beim DSW ist. Sein damaliger Schwimmfreund Thomas Pignède rief zu Starts und Siegerehrungen auf. Pignède ist heute Sportlicher Leiter der Triathlonabteilung des DSW und finishte zuletzt beim Ironman auf Hawaii in 9:52:39 Stunden, nachdem er sich in Frankfurt als Vizeeuropameister in seiner Altersklasse für die Ironman-WM qualifiziert hatte.
Am 16. November haben alle Kinder bis zwölf Jahre, die in diesem Jahr noch keine Medaille gewinnen konnten, die letzte Möglichkeit, sich für das Finale um den "Großen Preis des Darmstädter Echo" zu qualifizieren.