ASV Mainz: Kommen Harth und Buijashvili zurück?

Wurde 2013 mit den 88ern Deutscher Meister: Freistil Ringer William Harth. Archivfoto: hbz/Stefan Sämmer

„Die Oberbadische“ berichtet: Freistil-Trio wechselt zu 88ern. Auch Nationalringer Semisorow ist wohl im Anflug.

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MAINZ. Zwei alte Bekannte und ein aktueller deutscher Topringer schlagen wohl demnächst bei den Mainzer Bundesliga-Ringern auf. Schon seit einigen Wochen ranken sich die Gerüchte um drei Namen. Nun vermeldet „Die Oberbadische“ Vollzug: Mit Beka Buijashvili (57 Kilo), William Harth (98 Kilo) und Alexander Semisorow (71 Kilo) sollen drei Freistil-Asse zur kommenden Saison den ASV Mainz 88 verstärken. Alle drei gingen zuletzt für den badischen Vorjahres-Viertelfinalisten TuS Adelhausen auf die Matte. Buijashvili (von 2015 bis 2018) und Harth (von 2012 bis 2014) hatten in der Vergangenheit bereits das Leibchen der 88er getragen. Der Georgier war damals bereits absoluter Sieggarant. Harth, der seit Jahren in Mainz wohnt, war 2013 mit den 99er Deutscher Meister geworden. Nach seinem Weggang startete er bei Einzelwettbewerben weiterhin für den ASV, trainiert regelmäßig im Weisenauer Athletik-Zentrum. 88er-Sportvorstand Baris Baglan wollte die Wechsel-Meldungen auf Anfrage wenig überraschend nicht kommentieren. Die Mainzer Ringer halten seit Jahren ihre Transfers bis zur Kadervorstellung (soll Ende Juni stattfinden) geheim.

Offiziell bestätigen wollen indes auch die Adelhausener die Abgänge nach Mainz noch nicht. „Die Wechselpapiere liegen uns noch nicht vor“, sagt TuS-Sportvorstand Timo Zimmermann am Freitagmorgen. Dass das Trio nicht mehr für die Badener auf die Matte gehen wird, war bereits bekannt. Mit Harth und Buijashvili habe man nicht mehr geplant, Semisorow (WM-Achter 2019) wurde ihnen zu teuer, erklärt Zimmermann.

Semisorow und Routinier Harth füllen bei den 88ern Lücken, die durch die Abgänge von Niklas Dorn (71 Kilo Freistil; zum KSC Hösbach) sowie Wladimir Remel (ASV Urloffen) und Gabriel Stark (AC Lichtenfels; beide 98 und 130 Kilo Freistil) entstanden sind. Dem Georgier Buijashvili muss wohl der Türke Bekir Sahin weichen, der im Fliegengewicht in der Vorsaison nicht überzeugen konnte.

Von Nils Salecker