Vanessa Grimm knackt 6000-Punkte-Marke

Willkommen im Klub. Was bei den Männern im Zehnkampf die 8000 Punkte sind, ist im Siebenkampf der Frauen die 6000er-Marke. Seit dem Wochenende gehört auch Vanessa Grimm...

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. Willkommen im Klub. Was bei den Männern im Zehnkampf die 8000 Punkte sind, ist im Siebenkampf der Frauen die 6000er-Marke. Seit dem Wochenende gehört auch Vanessa Grimm (Königsteiner LV) diesem Kreis an, nachdem sie bei den deutschen Meisterschaften in Vaterstetten mit 6047 Punkten die Bronzemedaille geholt hat. Damit verbesserte Grimm auch ihren eigenen Kreisrekord, der seit Juni 2019 bei 5929 Zählern stand, und gehört nun zu den insgesamt nur vier hessischen Athletinnen, die jemals 6000 Punkte oder mehr sammelten. Gleich der Wettkampfauftakt war ein echter Knaller, verbesserte Grimm über die 100 Meter Hürden bei Regen ihren Kreisrekord um genau 0,10 auf nun 13,79 Sekunden. Der nächste Kreisrekord ließ nicht lange auf sich warten und war mit 1,77 Metern im Hochsprung eingetütet. Auch die 14,16 Meter (gleichzeitig Disziplinsieg) mit der Kugel waren stark, was generell im Mehrkampf auf Weiten jenseits der 14 Meter zutrifft. Zum Vergleich: Profi-Athletin Carolin Schäfer (LG Eintracht Frankfurt), die spätere Siegerin, kam in dieser Disziplin auf lediglich 13,25 Meter. Der erste Tag endete mit 24,62 Sekunden (bei - 1,8 m/sec. Gegenwind) über 200 Meter. Der zweite Tag wurde mit 5,96 Metern beim Weitsprung eingeläutet. Das Speerwerfen, nicht eine der Schokoladen-Disziplinen von Grimm, klappte mit 42,06 Metern prima. Mit 2:19,77 Minuten für die abschließenden 800 Meter war es dann geschafft und der erste 6000er eingetütet. "Das war schon ein sehr guter Wettkampf auf durchgehend hohem Niveau. Zudem hat Vanessa die Nerven behalten und sehr konzentriert gearbeitet. Ihre rechnerische 100-Prozent-Leistung liegt bei 6150 Punkten, da sind 6047 Zähler schon wirklich stark. Ich bin absolut zufrieden", so Philipp Schlesinger, der Kader-Coach (Mehrkampf) des Hessischen LA-Verbandes.

(kie) / Foto: kie