Starke Saison von Fynn Lenzner von der TSG Wehrheim

Fynn Lenzner (TSG Wehrheim) war der hessische Top-Athlet der M-14 im Speerwerfen und ist mit seiner Weite von 56,90 Metern sogar die Nummer eins seiner Altersklasse in Deutschland. Foto: kie

Das Wehrheimer Talent Fynn Lenzner ist in elf Disziplinen in Leichtathletik-Kreisbestenliste der M-14 vertreten. Dabei holte er vier erste Plätze. Hur ein Hochtaunus-Kollege...

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HOCHTAUNUS. Auf hohem Niveau bewegten sich in der Spitze die Leistungen der Saison 2018 im Bereich der Altersklasse M-14. Ein ganz starkes Jahr hatte zweifelsfrei Fynn Lenzner. Der Youngster in den Farben der TSG Wehrheim ist in elf Disziplinen in der Kreis-Statistik vertreten und führt diese vier Mal an. Mit der Kugel (11,77 Meter), im Diskusring (38,95 Meter), beim Speerwerfen (56,90 Meter) und im Neunkampf (4874 Punkte) konnte kein Gegner dem TSGler das Wasser reichen. Die Leistung im Neunkampf bedeutete zudem einen neuen Kreisrekord, Platz eins im Hessen-Ranking sowie Rang acht bundesweit. Die Weite mit dem 600 Gramm schweren Speer reicht sogar zur Führung in der DLV-Statistik, der bereits 15 Jahre alte Kreisrekord (57,69 Meter) blieb aber noch im Besitz von Jan Felix Knobel (damals LG Friedrichsdorf). Lenzner taucht auch noch über 1000 Meter, im Hochsprung, mit dem Stab (jeweils Zweiter), über 80 Meter Hürden, bei der Weitenjagd, im Vierkampf (jeweils Dritter) und über 100 Meter (Vierter) in der Bestenliste auf Kreisebene auf.

Etwas besser und ähnlich breit aufgestellt präsentierte sich Markus Wagenleitner. Seine Erfolgsbilanz lautete: Ebenfalls elf Nennungen, sechs Spitzenplätze sowie zwei neue Kreisrekorde. Das Talent aus den Reihen des Königsteiner LV setzte neue Rekordmarken mit 3,60 Metern im Stabhochsprung (Erster in Hessen und Zweiter Deutschland) und 11,32 Sekunden über 80 Meter Hürden (Zweiter in Hessen und sechster in Deutschland). Hervorragend auch 11,86 Sekunden über 100 Meter (Dritter HLV, 17. DLV) sowie 5,91 Meter im Weitsprung (Dritter HLV, 15. DLV). Auch beim Hochsprung (1,62 Meter) und über 1000 Meter (3:07,25 min.) war im Kreis niemand besser. Sein breites Leistungsspektrum stellte Wagenleitner zudem noch im Vierkampf, Neunkampf, mit dem Speer (jeweils Zweiter), im Kugelstoßen und mit dem Diskus (jeweils Dritter) unter Beweis.

Von der TSG Friedrichsdorf kommt Sven Müller, der über 800 Meter (2:15,49 Minuten/Siebter HLV), 2000 Meter (6:54,62 min.), im Dreikampf (1581 Punkte), beim Vierkampf (2117 Punkte/auch gleichzeitig bester Hesse), im Blockwettkampf-Lauf (2598 Punkte/Nummer drei in Deutschland) sowie im Blockwettkampf-Wurf (2627 Punkte/Dritter in Hessen) Tabellenführer auf lokaler Ebene ist. Auch er überzeugte durch zusätzliche Nennungen mit enormer Vielseitigkeit: 100 Meter, 80 Meter Hürden, Weitsprung, Kugelstoßen, Diskuswerfen (jeweils Zweiter) und Hochsprung (Dritter).

Über die längeren Laufdistanzen auf der Straße gefielen Marlon John (TSG Friedrichsdorf) mit 19:17 Minuten über fünf Kilometer sowie Lasse Patt (TSG Oberursel) mit 46:37 Minuten auf der doppelt so langen Distanz.