KSV Wetzlar springt in die obere Hessenliga-Tabellenhälfte

Das Topteam der Sportkegler aus der Domstadt hat zum Rückrundenauftakt drei Auswärtszähler aus Fulda mitgebracht. Für die anderen Mannschaften des Vereins lief es nicht ganz...

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FULDA. Zu Beginn der zweiten Saisonhälfte ist dem KSV Wetzlar beim Hessenliga-Schlusslicht SKS 9 Fulda der erhoffte Auswärtssieg gelungen. Die einmal mehr geschlossen starke Mannschaftsleistung war wieder ausschlaggebend - und der Sprung in die obere Tabellenhälfte die Belohnung.

Von Beginn an stellten die Domstädter die Weichen auf Sieg. Alexander Rohde (783) und Frank Koerner (780) brachten das Team in Führung. Die Gastgeber sollten in Hubert Hahn (792) ihren Besten gleich vorne aufgeboten haben, der neben Sabine Farnung (760) den Rückstand aber auch nicht verhindern konnte. Der Mittelblock mit Michel Andrick (750) und dem erneut starken Rainer Scheidt (808) machte gegen Susanne Würz (782) und Markus Heck (760) sogar noch weitere Hölzer gut. Die letzte Wertung und den Sieg machten Dominik Schmidt (771) und Edgar Hardt (762) gegen Jürgen Alt (751) und Roland Wagner (768) klar.

Die Mission Zweitliga-Aufstieg unterstrich Waldbrunn-Hadamar mit dem Sieg bei der SG Kirberg-Eisenbach. Hönebach-Ronshausen schickte Wettenberg mit der Höchststrafe auf die Heimreise, während Mittelhessen nur knapp einen Punktverlust gegen Baunatal verhinderte. Dillenburg-Herborn punktete derweil auch bei Gute Fahrt Fulda.

KSV Wetzlar II holt Punkt im Derby bei KSC Dünsberg

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Mit dem Punktgewinn beim KSC Dünsberg stellte die Reserve des KSV Wetzlar im Derby einen Gleichstand her und egalisierte den Punktverlust aus dem Auftaktspiel. Beide Teams befinden sich in der oberen Tabellenhälfte der Bezirksoberliga. Heike Lepper (763) und Jan-Niklas Geller (770) konnten für die Gastgeber nicht verhindern, dass die Wetzlarer durch Philipp Wagner (733), Tim Steinmüller (715) und Reiner Nokielski (699) die notwendigen Wertungen einheimste.

Die Damen des KSV Wetzlar mussten in der dezimierten Bezirksliga, die nach weiteren Absagen nun nur noch aus vier Mannschaften besteht, zwei Auswärtsniederlagen akzeptieren. Im Nachholspiel bei Lollar II reihten sich Jasmin Wendt (763) und Gabi Schäfer (742) erst hinter drei starken Zahlen der Gastgeber mit André Linker (804) an der Spitze ein. Bastienne Gerlach (652) und Heidi Gützlaff (565) blieb keine zusätzliche Wertung. Bei Tabellenführer Allendorf (Lumda) II zeigte sich ein ähnliches Bild. Auch hier blieb es Jasmin Wendt (694) und Gabi Schäfer (681) vorbehalten, den schwächsten Gastgeber zu übertreffen, sie konnten aber die ersten Zahlen von 709 bis 742 von Ilona Mann nicht angreifen. Während sich Lea Steinmüller verletzte und aufgeben musste, kam Bastienne Gerlach auf 641 Holz.

In der A-Liga hatte der ESV Wetzlar gegen Bad Camberg eine weitere Heimniederlage zu akzeptieren. Hier war Katharina Felker (588) diesmal Beste der Blau-Weißen.