Wenn nicht alles passt, wird‘s schwer

(bore). Die Serie ist gerissen: Viermal in Folge konnte der Handball-Bundesligist Eulen Ludwigshafen in der heimischen Friedrich-Ebert-Halle zuletzt punkten. Diesmal verlor der...

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LUDWIGSHAFEN. (bore). Die Serie ist gerissen: Viermal in Folge konnte der Handball-Bundesligist Eulen Ludwigshafen in der heimischen Friedrich-Ebert-Halle zuletzt punkten. Diesmal verlor der Aufsteiger allerdings zu Hause gegen den TSV Hannover-Burgdorf mit 21:27 (10:13). Die Eulen hatten mit der guten Defensive der Niedersachen einfach zu große Probleme. „Die Qualität im Abschluss war diesmal nicht da. Wir haben uns von Anfang an sehr schwer gegen die Abwehr von Hannover getan. Burgdorf hatte einen überragenden Torhüter zwischen den Pfosten. Um so einen Gegner zu schlagen, muss einfach alles passen. Doch das hat es diesmal nicht“, befand Eulen-Coach Benjamin Matschke, der taktisch vieles ausprobierte – aber mit seinen Maßnahmen von außen erfolglos blieb.

Die Eulen erwischten keinen guten Start. Die „Recken“ konnten sich von Beginn an auf Torwart Martin Ziemer verlassen. Die Eulen scheiterten vorne am TSV-Keeper und quittierten hinten die Tore. Nach knapp acht Minuten lagen die Pfälzer mit 1:4 zurück. In der Folge rannte der Aufsteiger dem Rückstand hinterher. Bei Hannover zeigte sich Casper Mortensen treffsicher. Der dänische Linksaußen war kaum zu stoppen, erzielte insgesamt neun Tore. Hannover-Burgdorf führte nach einer Viertelstunde mit 8:4 (15.). Die Eulen verkürzten in der Folge zwar auf 7:9 (18.), doch die Niedersachsen zogen wieder auf 11:7 (20.) weg. Bei Ludwigshafen ersetzte Roko Peribonio den glücklosen Kevin Klier zwischen den Pfosten (20.). Der Torwartwechsel wirkte sich zunächst positiv aus. Dennoch hatte Hannover-Burgdorf einen Drei-Tore-Vorsprung zur Pause, da Martin Ziemer (15 Paraden) beim TSV einen ganz starken Abend erwischt hatte.

Auch im zweiten Durchgang taten sich die Eulen vor allem in der Offensive schwer. Zu vielen Fahrkarten aus dem Rückraum gesellten sich dann noch technische Fehler. Hannover-Burgdorf baute den Vorsprung auf 18:14 (41.) und 22:17 (46.) aus. Als Frederic Stüber und Patrick Weber die Eulen noch einmal auf 19:22 (48.) heranbrachten, keimte kurzeitig Hoffnung beim eigenen Anhang auf. Doch durch Abspielfehler brachten sich die Pfälzer wieder selbst aus dem Rhythmus.

Eulen: Klier, Peribonio (ab 20.); Dietrich (5), Weber (2), Stüber (2), Dippe (1), Schmidt (1), Durak (3/3), Remmlinger (1), Feld (3), Egelhof, Scholz, Haider, Bührer (3).