Verletzung von Patrick Groetzki trübt die Siegesfreude

Der Rechtsaußen lädiert sich beim 28:27-Heimsieg über Minden den Knöchel, wird den Rhein-Neckar-Löwen am Dienstag im Europapokalspiel gegen die Kroaten von Nexe Nasice...

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MANNHEIM. (bore). Der Routinier hat noch einmal gezeigt, dass er es kann: Andy Schmid, Spielmacher der Rhein-Neckar Löwen, führte am Samstagabend den Handball-Bundesligisten zu einem 29:27 (14:14)-Heimerfolg über den TSV GWD Minden. Der Schweizer erzielte elf Tore und war der überragende Akteur im Angriff der Mannheimer. Mindens Juri Knorr, der in der nächsten Saison bei den Löwen Schmids Nachfolger auf der Spielmacherposition werden könnte, zeigte ebenfalls eine starke Leistung, markierte sieben Treffer. Bitter für die Mannheimer: Rechtsaußen Patrick Groetzki verletzte sich am Knöchel, könnte den Löwen, am Dienstag (18.45 Uhr) im Achtelfinal-Rückspiel der European League gegen die Kroaten von Nexe Nasice fehlen.

„Wir wussten nach dem Unentschieden vor drei Wochen in Minden, was auf uns zu kommt. Es ist ein sehr enges und anstrengendes Spiel gewesen. Wir haben nicht brilliert, aber solche Spiele musst du dann auch gewinnen. Der Sieg war für das Herz wichtig.“, befand Andy Schmid.

Die Mannheimer hatten in Durchgang eins Probleme in der Offensive. So war der Spielstand zur Pause ausgeglichen, und nach 40 Minuten lag der Gast sogar 20:18 vorne. Matt Patrail erzielte dann wichtige Treffer für die Löwen, die durch den Doppelschlag von Uwe Gensheimer und Jannik Kohlbacher 23:21 (48.) in Front gingen. In der entscheidenden Phase erzielte Schmid das 27:26 (56.), Palicka hielt stark, und Patrail brachte mit den letzten beiden Löwen-Toren beide Punkte in trockene Tücher.

„Das war ein knapper, aber letztlich auch verdienter Sieg“, befand Löwen-Coach Martin Schwalb und lobte auch Knorr: „Juri wird seinen Weg gehen, er kann auch mit Andy Schmid funktionieren.“

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Löwen: Palicka, Katsigiannis (Tor); Schmid (11/6), Gensheimer (1), Kirkeløkke (3), Lagarde, Patrail (3), Tollbring (1), Ahouansou (1), Lagergren (1), Groetzki (1), Gislason (1), Nielsen, Nilsson (2), Kohlbacher (4).

Schiedsrichter: Baumgart/Wild (Altenheim/Elgersweier). – Zeitstrafen: 4:2 Minuten. – Beste Spieler: Schmid, Patrail, Palicka/Knorr, Semisch, Zeitz.​