TSG lässt zu viele Chancen liegen

(bore). Es war ein Handball-Krimi ohne Sieger: Die Eulen Ludwigshafen kamen am Donnerstagabend vor 2035 Zuschauern in der Friedrich-Ebert-Halle im Duell zweier...

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LUDWIGSHAFEN. (bore). Es war ein Handball-Krimi ohne Sieger: Die Eulen Ludwigshafen kamen am Donnerstagabend vor 2035 Zuschauern in der Friedrich-Ebert-Halle im Duell zweier Bundesliga-Aufsteiger gegen den TuS N-Lübbecke nicht über ein 23:23 (11:11) hinaus.

Für die Pfälzer war allerdings mehr drin gewesen. Doch die Ludwigshafener vergaben zu viele Chancen – vor allem in der Schlussphase der Begegnung. „Die Freude über den Punkt ist größer als die Trauer über den verpassten Sieg. Jeder Zähler ist wichtig“, sagte TSG-Akteur Patrick Weber, der mit sechs Treffern bester Torschütze der Eulen war.

Die Gastgeber erwischten einen guten Start. Doch Nettelstedt-Lübbecke kam nach dem 0:2 besser ins Spiel. Ludwigshafen legte zwar vor, konnte sich aber nicht absetzen. Nach der Pause waren zunächst die Ostwestfalen vorne. Doch Eulen-Keeper Kevin Klier steigerte sich, insgesamt hielt er zwölf Bälle.

Drei Minuten vor Ende traf Weber in Überzahl zum 23:22. Die Friesenheimer Fans jubelten schon, weil auf der anderen Seite der Wurf von Marko Bagaric geblockt wurde. Doch Pascal Durak vergab die Chance zur Entscheidung. 24 Sekunden vor Schluss gelang Remer der 23:23-Ausgleich. Die Eulen hatten den letzten Wurf. Doch Weber fand keinen Weg vorbei am TuS-Block.