Rhein-Neckar Löwen zeigen Zähne und ihr bestes Saisonspiel

Starker Auftritt bei Titelkandidat SG Flensburg-Handewitt wird aber nur mit einem Punkt belohnt. ZurPause liegen die Mannheeimer Handballer noch mit fünf Treffern vorne.

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MANNHEIM. (kar). Es dürfte mit das Beste gewesen sein, was die Rhein-Neckar Löwen in dieser Bundesligasaison handballerisch abgeliefert haben. 16:11 lagen die Mannheimer am Donnerstagabend im Spiel bei der SG Flensburg-Handewitt zur Pause vorn, führten auch elf Minuten vor Abpfiff noch 24:20. Doch wie schon beim 31:31 im Hinspiel reichte es nicht zum Sieg; die Norddeutschen erkämpften noch das 26:26 und damit ein Remis, das sie im Titelrennen gegen den alten Rivalen Kiel aber entscheidend zurückwerfen könnte.

„Riesenkompliment an meine Mannschaft, es war von der ersten Minute ein kämpferisch überragender Auftritt“, lobte Trainer Klaus Gärtner. Großen Anteil am Remis hatten Torwart Andreas Palicka mit 14 Paraden sowie Andy Schmid und Niclas Kirkeløkke, die jeweils sieben Treffer erzielten. „Alles, was eine gute Handballmannschaft ausmacht, haben wir in der ersten Halbzeit gezeigt“, bilanzierte Löwen-Spielmacher Andy Schmid, dessen Mannschaft Dritter bleibt und am Mittwoch (2.) bei HBW Balingen-Weilstetten antritt.

Löwen: Palicka, Katsigiannis (Tor); Schmid (7), Gensheimer, Veigel (1), Kirkeløkke (7), Lagarde, Patrail, Tollbring (5/2), Ahouansou, Abutovic, Lagergren (2), Gislason (1), Nilsson (1), Kohlbacher (2)

Schiedsrichter: Tönnies/Schulze (Stendal/Magdeburg). – Strafminuten: 8/4. – Siebenmeter: 2/3:2/2.