Patrick Groetzki mit perfekter Quote

Sieben Versuche, sieben Treffer des Nationalspielers beim 34:28-Sieg der Rhein-Neckar Löwen in Lemgo. Jetzt haben die Mannheimer erst mal Pause bis 6. Mai.

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MANNHEIM. (bore). Die Rhein-Neckar Löwen haben ihre Pflichtaufgabe in der Handball-Bundesliga erfüllt. Die Mannheimer gewannen beim TBV Lemgo-Lippe mit 34:28 (16:15) und verteidigten damit den dritten Tabellenrang. Nun hat das Team von Trainer Martin Schwalb erst einmal bis zum 6. Mai Pause. Dann steht das Heimspiel gegen die Füchse Berlin an.

Patrick Groetzki klatschte nach dem 20. Saisonsieg die Teamkollegen ab und lächelte. Der Rechtsaußen hatte gegen Lemgo ein perfekt Spiel gemacht. Siebenmal kam Groetzki zum Abschluss, und siebenmal war der Nationalspieler den Ball ins Tor. „Wir haben es uns in der ersten Halbzeit selbst schwer gemacht“, sagte er und machte klar: „Wir hatten zu viele Abspielfehler im ersten Durchgang. Dennoch haben nach Durchgang eins ja sogar noch mit einem Tor Vorsprung geführt.“

Lemgo ging mit 3:1 (3.) in Front. Dann antworteten die Löwen mit einem 4:0-Lauf. Doch zu viele Ballverluste führten dazu, dass die Ostwestfalen in der ersten Halbzeit mit den Mannheimern auf Augenhöhe spielten. Im zweiten Durchgang machten es die Löwen besser. Auch Torhüter Andreas Palicka steigerte sich. Nach dem 23:22 (42.) setzten sich die Löwen auf 7:24 (47.) ab. „In den wichtigen Situationen waren wir da“, befand Groetzki, der fünf Minuten vor Schluss auf 32:27 erhöhte. Die Begegnung war entschieden.

Bei den Löwen feierte Lion Zacharias seine Bundesliga-Premiere. Der Siebzehnjährige traf zum Schluss gleich doppelt zum 33:18 und 34:28-Endstand.

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„Wir haben uns schwer getan, hatten nicht den Zugriff auf das Spiel. Im Angriff hatten wir einfach zu viele Ballverluste. Lemgos Trainer Florian Kehrmann hat seine Jungs gut eingestellt“, erklärte Trainer Schwalb, freute sich aber über die Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit.

Löwen: Palicka, Katsigiannis (Tor); Schmid (4/2), Veigel, Kirkeløkke (2), Lagarde, Patrail, Tollbring (6/1), Ahouansou, Lagergren (3), Groetzki (7), Gislason, Nilsson (5), Kohlbacher (5), Zacharias (2).​

Schiedsrichter: Schneider/Hartmann (Barleben/Magdeburg). – Strafminuten: 6:6.