Lockerer Erfolg, Vorsprung ausgebaut

(bore). Es war ein guter Abend für die Rhein-Neckar Löwen. Der deutsche Meister kam am Donnerstag in der Handball-Bundesliga beim Aufsteiger TV Hüttenberg vor 2400...

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HÜTTENBERG. (bore). Es war ein guter Abend für die Rhein-Neckar Löwen. Der deutsche Meister kam am Donnerstag in der Handball-Bundesliga beim Aufsteiger TV Hüttenberg vor 2400 Zuschauern in ausverkaufter Halle zu einem lockeren 36:23 (20:9)-Erfolg. Weil Verfolger Füchse Berlin beim abstiegsbedrohten TVB Stuttgart überraschend nur einen Punkt holte, bauten die Mannheimer ihren Vorsprung an der Tabellenspitze auf drei Punkte aus.

„Wir sind froh, dass wir nach der Niederlage in Kiel heute wieder in die Spur gefunden haben. Dieses Spiel gibt uns Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben, auch wenn wir natürlich der klare Favorit waren“, sagte Löwen-Spielmacher Andy Schmid. 20 Minuten lang konnte der krasse Außenseiter Hüttenberg den Mannheimern Paroli bieten. Nach einer Viertelstunde warf Patrick Groetzki die Löwen mit 9:6 erstmals mit drei Treffern in Front. Der Knackpunkt aus Sicht der Hüttenberger war die Verwarnung für Trainer Emir Kurtagic, der nach heftigen Protesten die Gelbe Karte sah. Der Ballbesitz wechselte, und die Löwen zogen in der Folge auf 14:9 (21.) weg. Doch es kam noch schlimmer für Hüttenberg: Die Mannheimer gaben in der Schlussphase der ersten Hälfte mächtig Gas und zogen auf 20:9 weg. Damit war die Begegnung eigentlich schon entschieden.

Der zweite Durchgang wurde zum Trainingsspiel für den Gast. Kurz nach der Pause erhöhten die Löwen auf 23:10 (33.), und letztlich siegte der Tabellenführer souverän. „Wir hatten starke Torhüter, ein gutes Tempospiel und konnten so schon früh für eine Vorentscheidung sorgen“, freute sich Löwen-Coach Nikolaj Jacobsen.

Keine reelle Chance auf ein Weiterkommen gegen Kielce

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Am Ostersonntag empfangen die Löwen in der heimischen SAP Arena im Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League den polnischen Erstligisten Vive Kielce. Anwurf der Partie ist um 19 Uhr. Da die zweite Mannschaft, die die Mannheimer zum Hinspiel geschickt hatten, das erste Aufeinandertreffen mit 17:41 verlor, gibt es keine reelle Chance auf ein Weiterkommen der Mannheimer. Das nächste Bundesligaspiel bestreiten die Löwen am 14. April, 20.30 Uhr, gegen die HSG Wetzlar in der SAP Arena.

Rhein-Neckar Löwen: Appelgren, Palicka; Schmid (5), Sigurdsson (9/4), Radivojevic, Baena (1), Tollbring, Mensah (4), Pekeler (3), Groetzki (7), Reinkind (3), Taleski (1), Petersson (3), Ekdahl du Rietz.