HSG kooperiert mit Uni Gießen

Das Institut für Sportwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und der Handball-Bundesligist HSG Wetzlar gehen in der Leistungsdiagnostik gemeinsame Wege.

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. GIESSEN (red). Das Institut für Sportwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und der Handball-Bundesligist HSG Wetzlar gehen in der Leistungsdiagnostik gemeinsame Wege: Das Team von Prof. Dr. Karsten Krüger, Abteilung für Leistungsphysiologie und Sporttherapie an der JLU, wird die HSG Wetzlar zukünftig bei der Leistungsdiagnostik, dem Athletiktraining und der Trainingssteuerung mit seiner Expertise unterstützen. Damit wird eine bereits in der Vergangenheit bestehende Kooperation wieder ausgebaut.

Durch die Zusammenarbeit werden wissenschaftliche Aspekte mit der Praxis verbunden. Die Studierenden des Masterstudiengangs Klinische Sportphysiologie und -therapie an der JLU können praktische Erfahrungen durch den Kontakt mit den Profisportlern der HSG Wetzlar bekommen, um für die berufliche Praxis noch besser vorbereitet zu sein. Die Vorbereitung auf die kommende Saison hat die Abteilung für Leistungsphysiologie und Sporttherapie der JLU schon mit der Durchführung und Auswertung eines Laktatstufentests begleitet. Zudem werden wissenschaftliche Daten gesammelt, die die Sportwissenschaftler für Studien verwenden können.

Die HSG Wetzlar profitiert von der Expertise in der differenzierten Diagnostik. So kann die Belastung für die Handballer mit individuelleren Trainingsempfehlungen besser gesteuert werden. Dies soll unter anderem Verletzungen durch Überbelastungen vorbeugen. Krüger freut sich über die Zusammenarbeit: "Als Universität sind wir natürlich immer daran interessiert, in der Lehre zu kooperieren. Wir unterstützen gerne mit unserem Know-How im Bereich des Profisports. Unsere Studierenden können durch die Kooperation noch praktischer lernen und bekommen Einblicke in die Berufsperspektive des Leistungssports."