HSG beantragt Kurzarbeitergeld

Geschäftsführer Björn Seipp hat dafür bereits alles in die Wege geleitet: "Schritt ist für uns existenziell."

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. Gießen (zk). Die HSG Wetzlar hat alles in die Wege geleitet, um Kurzarbeitergeld für Spieler, Trainer und alle anderen Angestellten zu beantragen. "Wir", sagt Geschäftsführer Björn Seipp, "haben die Mannschaft darüber informiert. Auch bei den Spielern herrscht natürlich derzeit große Verunsicherung. Wir haben natürlich auch versucht, alle zu diesem Schritt zu motivieren im Sinne der HSG." Der Geschäftsführer erklärt, dass bei einem Unternehmen normalerweise der Betriebsrat sein Einverständnis zu diesem Schritt geben muss. Da es einen solchen aber natürlich bei einer Profisportmannschaft nicht gibt, müssen alle Angestellten den Antrag auf Kurzarbeitergeld unterschreiben. Seipp unterstreicht: "Es haperte hier keineswegs an der Solidarität in der Mannschaft. Wir mussten halt nur Aufklärung betreiben. Schließlich ist dieser Schritt für uns existenziell." Die Gelder ließen sich rückwirkend mit dem Ende des Trainingsbetriebs beantragen.