Härtetest bestanden: HSG siegt beim Zweitliga-Spitzenreiter

Wieder fit und beim 35:34-Testspielsieg in Gummerbach gleich schon wieder gut drauf: Wetzlars Torhüter Till Klimpke. Foto: Ben

Gut eine Woche vor dem Re-Start in der Handball-Bundesliga haben die Wetzlarer den VfL Gummersbach bezwungen. Drei Länderspielreisende fehlten noch, einer war dabei - und gut...

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GUMMERSBACH. Mit einem knappen 35:34-Sieg beim VfL Gummersbach ist am Mittwochabend der letzte Härtetest der HSG Wetzlar vor dem Re-Start in der Handball-Bundesliga mit dem Heimspiel am kommenden Donnerstag gegen die SG Flensburg-Handewitt über die Bühne gegangen. Nach einer souveränen ersten Halbzeit machten es die Grün-Weißen in der zweiten noch einmal spannend. Bei den Domstädtern fehlten gegen den Zweitliga-Tabellenführer noch Emil Mellegard, Stefan Cavor und Anadin Suljakovic nach ihren Länderspielreisen sowie Felix Danner krankheitsbedingt.

In der Schwalbe Arena merkte man beiden Teams die EM-Pause nicht an, es ging sofort mit Tempo los. Nach einer anfänglichen 7:5-Führung für die Hausherren kamen die Wetzlarer, deren Coach Ben Matschke fleißig durchwechselte sowie in der Abwehr und den Spielsystemen variierte, besser ins Spiel und gingen durch Lenny Rubin mit 15:11 in Front. Im Tor des VfL stand der ehemalige HSG-ler Tibor Ivaniševic, sein früherer Kollege, der von seiner Corona-Infektion genesene Till Klimpke, hielt seine Mannschaft mehrfach mit großartigen Paraden im Spiel, sodass Lars Weissgerber die 20:16-Halbzeitführung erzielen konnte. Der Gastgeber startete gut in den zweiten Durchgang und kam - auch dank eines Bruchs im Spiel der Gäste - wieder mehrmals bis auf zwei Treffer heran. Ein offener Schlagabtausch wartete in der Schlussphase auf beide Teams, letztlich behielt aber doch die HSG Wetzlar die Oberhand.

Wetzlar: Till Klimpke, Kokoszka - Feld (4), Srsen (4), Nyfjäll (6), Ole Klimpke, Kusan, Mirkulovski (n. e.), Weissgerber (4/1), Holst (3/1), Fredriksen, Forsell Schefvert (2), Rubin (6), Novak (6/2).