Das zehnte Spiel binnen 28 Tagen für die Rhein-Neckar Löwen

Mannheims Bundesliga-Handballer zu Gast beim Corona-geplagten TBV Lemgo. „Wir bereiten uns auf das Spiel jedenfalls so vor, als ob beim TBV alle dabei wären“, sagt Trainer Schwalb.

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MANNHEIM. (bore). Nach der erfolgreichen Qualifikation für das Endrunden-Turnier in der European League steht für die Rhein-Neckar Löwen am Samstag wieder der Handball-Bundesliga-Alltag an. Die Mannheimer müssen um 18.30 Uhr beim TBV Lemgo-Lippe ran.

„Ich hoffe, dass die Jungs den Schwung mitnehmen und ihre Aufgaben genauso erledigen wie beim 37:27-Sieg gegen Medwedi Tschechow“, hat Trainer Martin Schwalb die zwei Punkte eigentlich fest eingeplant.

Was kurios ist: Die Löwen haben in den vergangenen vier Wochen zehn Begegnungen absolviert. Lemgo wegen es Corona-Virus nur eine einzige. Trainer Florian Kehrmann fehlten beim einzigen Spiel in den letzten 28 Tagen gleich zehn Stammkräfte. Und dennoch gewann der TBV gegen Minden mit 29:27. Dass bei Lemgo auch gegen die Löwen noch Spieler fehlen werden, ist für Schwalb nicht unbedingt ein Vorteil: „Wir bereiten uns auf das Spiel jedenfalls so vor, als ob beim TBV alle dabei wären.“

Die Löwen werden auf einen alten Bekannten treffen. Abwehrchef der Ostwestfalen ist Ex-Löwe Gedeón Guardiola. „Die Abwehr von Lemgo ist stark. Hierauf lag der Fokus unserer Vorbereitung, und darauf sind wir auch eingestellt“, sagt Schwalb.

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Uwe Gensheimer sowie die beiden Langzeitverletzten Ilija Abutovic und Jesper Nielsen werden den Löwen, die das Hinspiel souverän mit 26:18 gewannen, weiter fehlen.