Ärger bei Löwen-Spielmacher nach Anfeindungen einiger Fans

Ihr Spiel bei MT Melsungen verlieren die Rhein-Neckar Löwen in letzter Sekunde. Andy Schmid räumt ein, die Situation sei unbefriedigend. Er fordert zugleich aber auch Respekt ein.

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MELSUNGEN. Die sportliche Tristesse bei den Rhein-Neckar Löwen geht weiter. Auch bei MT Melsungen verlor das Team von Trainer Klaus Gärtner am Donnerstagabend in der Handball-Bundesliga. Nach dem 24:25 (16:16) richtete sich Andy Schmid über die Sozialen Medien an die Fans. Der Spielmacher gesteht dabei ein, dass die sportliche Situation nicht gut ist. Die Mannheimer stehen nach 13 Partien auf Platz zwölf. „Berechtigte Kritik“ sei deshalb „völlig okay“. Was Schmid aber von manchen Leuten vermisst, sei Respekt. Er sagt diesen: „Bleibt diesem Verein fern, sucht euch ein anderes Ziel für eure Anfeindungen.“

In Melsungen spielten die Löwen eine starke erste Hälfte, legten erst mal ein 13:10 (21.) vor, ehe der eingewechselte Silvio Heinevetter im MT-Kasten brillierte und bis zur Pause seinen Teil zum Gleichstand beisteuerte. In der dramatischen Endphase brachte der überragende Lukas Nilsson die Löwen mit 23:22 (54.) in Front, Melsungen drehte den Spielstand, Andy Schmid verwandelte einen Siebenmeter zum 24:24 (59.). Auf der anderen Seite hielt Nico Katsigiannis den Strafwurf von Timo Kastening (60.). Aber Melsungen hatte den letzten Wurf: Julius Kühn traf beim Freiwurf in den Winkel.

Rhein-Neckar Löwen: Katsigiannis (1), Grupe; Schmid (4/3), Zacharias, Kirkeløkke, Diocou, Patrail, Knorr, Helander (1/1), Ahouansou (1), Abutovic, Groetzki, Horžen, Gislason (1), Nilsson (9), Kohlbacher (7).