SV Darmstadt 98 verspielt 2:0-Führung

aus SV Darmstadt 98

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Die Lilien verspielen die anfängliche Führung gegen den FC St. Pauli am Samstag. Foto: Florian Ulrich

Der SV Darmstadt 98 und der FC St. Pauli trennen sich am Samstag mit einem Endstand von 2:2.

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DARMSTADT. Der SV Darmstadt 98 hat sich einen schon sicher geglaubten Sieg noch nehmen lassen. Die Lilien führten gegen den FC St. Pauli nach zwei Treffern von Serdar Dursun mit 2:0, verschluderten dabei noch weitere hochkarätige Chancen. Doch in den Schlussminuten gaben die Lilien den Dreier noch aus der Hand. Zunächst verkürzte Benatell (80.)i, in der vierten Minute der Nachspielzeit glichen die Gäste durch einen Foulelfmeter von Zalazar gar noch aus. Ein durchwachsener Start in eine englische Woche, in der am Mittwoch zunächst das Nachholspiel beim VfL Osnabrück sowie sonntags die Partie beim Karlsruher SC anstehen.

Wegen des gestiegenen Inzidenzwerts muss das Spiel der Lilien gegen St. Pauli ohne Publikum ausgetragen werden.
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Trainer Markus Anfang setzte nach der dreiwöchigen Pause auf die Mannschaft, die mit dem 3:2 beim 1. FC Nürnberg den ersten Saisonsieg eingefahren hatte. Der Isländer Victor Palsson (Trainingsrückstand nach einer Knieverletzung) stand wieder im Kader, in dem erstmals auch Stürmer Aaron Seydel auftauchte. Nicht mit dabei waren indes Seung-Ho Paik und Felix Platte.

Nur schwer in die Partie gefunden

Der SV 98 fand nur schwer in die Partie, die lange Pause tat offenbar nicht gut. Zwar hatten die Lilien durch Marvin Mehlem (6.) die erste Chance. Doch die Gäste wirkten spritziger und entwickelten mehr Zug zum Tor als Darmstadt. In der 12. Minute zeigte Schiedsrichter Marco Fritz nach einem vermeintlichen Foul von Matthias Bader an Maximilian Dittgen zur allgemeinen Überraschung auf den Elfmeterpunkt, doch nachdem er sich die Szene nochmals angesehen hatte, nahm er die Entscheidung zurück.

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Zwingende Torchancen erarbeitete sich St. Pauli trotz der besseren Spielanlage in der ersten Hälfte aber nicht. Die Hamburger profitierten von ungenauen Pässen der Lilien, die erst gegen Ende der ersten Halbzeit besser ins Spiel fanden. Und auch zur schmeichelhaften Führung kamen. Nach einem Foul von Finn Ole Becker an Tobias Kempe zeigte Fritz erneut auf den Elfmeterpunkt. Diesmal lag er richtig. Serdar Dursun verwandelte sicher (45.).

Mhr Sicherheit im Passspiel

Mit der Führung im Rücken kam dann mehr Sicherheit ins Darmstädter Passspiel, die Angriffe wurden druckvoller. Und prompt gab es auch Torchancen. Mehlem (52.) und Dursun (56.) scheiterten am Hamburger Torhüter Robin Himmelsmann, Immanuel Höhn (57.) verfehlte mit einem Schss aus der Drehung das Tor. Die dickste Chance bot sich allerdings in der 60. Minute Tim Skarke nach starker Vorarbeit von Dursun. Doch er scheiterte freistehend an Himmelsmann – das hätte das 2:0 sein müssen.

Aber die Lilien hatten die Partie nun im Griff. In der 76. Minute sorgte Dursun mit seinem dritten Saisontreffer nach einem Freistoß von Tobias Kempe per Kopf für das mittlerweile hochverdiente 2:0. Und Dursun hätte sein Konto um einen weiteren Treffer aufstocken können. Erneut ging ein Freistoß von Kempe voraus, doch Dursun verfehlte freistehend das Tor (79.). Das hätte die Entscheidung sein können. Doch es wurde nochmals spannend. Wie aus dem Nichts verkürzte St. Pauli im Gegenzug durch Rico Benatelli (80.) - da sah die Darmstädter Abwehr schlecht aus. Den Sack endgültig zu machen können hätte Braydon Manu (89.), doch er verstolperte in aussichtsreicher Position. Das wurde bestraft. In der Nachspielzeit verwandelte Martinez Zalazar einen Foulelfmeter – erneut musste sich Schiedsrichter Fritz zunächst den Videobeweis ansehen. Bitter für die Lilien, die sich den schon sicher geglaubten Sieg noch entreißen ließen.

Von Jens-Jörg Wannemacher