Regionalliga: Mehr Optionen ab der Rückrunde

Gesellschafterversammlung und Spielkommission beschließen, dass Vereine künftig fünf anstelle von drei Wechseln pro Spiel vornehmen dürfen. FC Gießen begrüßt Entlastung.

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GIESSEN. Auch in der Regionalliga Südwest sind ab dem 22. Spieltag fünf Spielerwechsel für jede Mannschaft pro Spiel möglich. Das gab die Regionalliga GbR in einer Pressemitteilung bekannt. "Die Gesellschafterversammlung und Spielkommission der Regionalliga Südwest GbR haben dem entsprechenden Antrag im schriftlichen Umlaufverfahren zugestimmt, die Regelung ist damit offiziell und greift ab Beginn der Rückrunde in am 6. Februar 2021 (22. Spieltag)", heißt es. Damit stehen jeder Mannschaft für den Austausch von Spielern während einer Partie drei Gelegenheiten sowie die Halbzeitpause zur Verfügung.

Die GbR hatte in der vergangenen Woche die Meinung zu dieser Neuerung bei den Klubs abgefragt, eine deutliche Mehrheit sprach sich für eine "Anpassung des Wechselkontingents von drei auf fünf Spieler aus, um die Belastung der Spieler angesichts des engen Terminplans besser steuern zu können. Vor Saisonbeginn hatte sich hierfür aus wirtschaftlichen Gründen und bei einer deutlich entspannteren Pandemielage noch keine Mehrheit gefunden, so dass die bisherige Spielzeit mit weiterhin drei möglichen Auswechslungen durchgeführt wurde."

Die Regionalliga Südwest schließt sich damit der Wechselregelung an, die seit vergangenem Frühjahr durchgehend in der Bundesliga, 2. Bundesliga, dem DFB-Pokal und ab der Rückrunde auch wieder in der 3. Liga praktiziert wird. Eine gute Nachricht ist das auch für den FC Gießen, der alleine im Januar drei englische Wochen zu bewerkstelligen hat. Die muss er noch mit drei Wechseln pro Partie überstehen, ab Anfang Februar haben Daniyel Cimen und Co. ("wir begrüßen das sehr") dann mehr Optionen, der Belastung Herr zu werden.