Hattrick in fünf Minuten hilft Viktoria Griesheim

Fußball-Hessenligist Viktoria Griesheim (links Florian Muhl) lässt Rot-Weiß Darmstadt (rechts Christian Kranz) nicht ins Spiel kommen und gewinnt den Test gegen den Verbandsligisten mit 5:1. Foto: Peter Henrich

Beim 5:1-Testpielsieg des Fußball-Hessenligisten gegen Verbandsliga-Vertreter Rot-Weiß Darmstadt glänzt Kevin Schuller als Dreifach-Torschütze.

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GRIESHEIM. Es war ein interessanter Test zwischen den beiden höchstklassigen Amateurvereinen des Fußballkreises Darmstadt: Dabei bezwang Hessenligist Viktoria Griesheim am Samstag den Verbandsligavertreter Rot-Weiß Darmstadt mit 5:1 (3:0). Für beide Mannschaften geht der Punktspielbetrieb in drei Wochen wieder los.

Besonders Griesheims Trainer Richard Hasa hatte Grund zur Zufriedenheit. „Das war jetzt das dritte Testspiel für uns. Alle Spieler sind jetzt hinreichend getestet und in den kommenden Wochen gilt es, die Stammelf für den Start aus der Winterpause zu bestimmen. Wichtig ist, dass wir ausreichend personelle Optionen für den Kampf um den Klassenerhalt haben“, sagte der Viktoria-Coach.

Beide Mannschaften gingen bei tristem und nasskaltem Wetter mit viel Ehrgeiz und Einsatz zu Werke. Vor allem Griesheim beeindruckte mit aggressivem Pressing bereits im Mittelfeld und hinderte Darmstadt zunächst an einem vernünftigen Spielaufbau. Hinzu kam der Auftritt des auffälligsten Spielers der ersten Halbzeit. Kevin Schuller ließ die Gastgeber mit seinem Hattrick innerhalb von fünf Minuten (14./18./19.) auf 3:0 davonziehen. Die erste klare Möglichkeit für Rot-Weiß ergab sich für Luka Konjicija (20.), dessen Freistoß Griesheims Schlussmann Felix Koob bravourös zur Ecke entschärfte. Mit dem sicheren Vorsprung im Rücken kombinierte die Viktoria ebenso gefällig wie druckvoll. Mit einer dreifachen Chance (37.) scheiterten die Gastgeber aber dann an RW-Torwart Tom Henßel ebenso wie auf der anderen Seite abermals Konjicija mit einem satten Distanzschuss, den Koob erneut parierte. Einen schweren Stand im Darmstädter Sturmzentrum hatte Francesco Torino, der sich trotz vieler Ballkontakte nicht entscheidend durchsetzen konnte.

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Nach der Pause wechselten beide Trainer durch. Ein halbes Dutzend neuer Akteure auf Griesheimer Seite und derer neun bei den Darmstädtern führte zunächst dazu, dass der Spielfluss litt. Zwar konnte der eingewechselte Luca Wembacher nach einem Eckball per Kopf auf 1:3 verkürzen (62.), doch beeindruckte das die Viktoria nicht. Im Gegenteil: Florian Muhl mit einem Distanzschuss (79.) und der ebenfalls eingewechselte Engin Arslan (89.) sorgten mit weiteren Toren für einen deutlichen Griesheimer Erfolg.

Von Michael Sobota