Remis-Rekord: FCK holt zum Abschluss das 19. Unentschieden

aus 1. FCK

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Hendrick Zuck (rechts) zeigte auf der linken Seite eine ordentliche Leistung und bewarb sich erneut für eine Vertragsverlängerung.  Foto: imago / Eibner

Mit dem 1:1 gegen den SC Verl endete die Drittliga-Saison des 1. FC Kaiserslautern quasi mit einem Meilenstein.

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KAISERSLAUTERN. Ganze 18 Unentschieden schafften in der Drittliga-Historie schon vier Mannschaften. 19 ist jedoch eine Bestmarke. Der 1. FC Kaiserslautern hat mit dem 1:1 gegen den SC Verl also einen Rekord eingetütet und die Hälfte seiner Saisonspiele Unentschieden absolviert. Für den Klassenerhalt reichte es dennoch, da der FCK in der vergangenen Woche endlich auch die nötigen Siege eingefahren hatte. Gegen Verl ging es nur noch um Prestige und einen netten Ausklang. Ein lange Zeit recht ereignisarmes Spiel erlebte Mitte der zweiten Halbzeit seine Höhepunkte. Nicolas Sessa musste mit Gelb-Rot runter (59.), Kasim Rabihic brachte Verl in Front (63.) – und Kenny Prince Redondo besorgte den schnellen Ausgleich (70.).

Experimente wollte Marco Antwerpen trotz des sportlichen recht bedeutungslosen Spiels nicht wagen. Dennoch wechselte der Trainer immerhin fünfmal in seiner Startelf. Ersatztorwart Matheo Raab bekam seine Chance von Beginn an, außerdem rotierten Hendrick Zuck (nach Gelbsperre), Marlon Ritter, Nicolas Sessa und Marvin Senger in die Startelf. Ritter durfte sich in der ungewohnten Rolle als Sturmspitze versuchen. Das Spiel gab dann jedoch zunächst vor allem das Bild eines müden Sommerkicks ab. Verl hatte dabei jedoch die besseren Chancen. Kasim Rabihic (6.), Matthias Haeder (16.), Mael Corboz (27.) und wieder Rabihic (45.) scheiterten jedoch am gut aufgelegten Raab im Kasten der Pfälzer. Vor der Pause kam vom FCK hingegen nur wenig. Einige ordentliche Kontersituationen verpufften, Anas Ouahim (12.) und Daniel Hanslik (43.) ließen gute Möglichkeiten zudem liegen.

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Foul von Nicolas Sessa sorgte für Aufregung

Bereits vor dem Seitenwechsel mussten die Roten Teufel zudem Felix Götze auswechseln, der sich leicht verletzt hatte – Elias Huth übernahm (40.). Zur Pause nahm Antwerpen außerdem Ritter aus dem Spiel, brachte Tim Rieder. Die zweite Halbzeit bot das zunächst noch weniger Sehenswertes als der erste Durchgang. Für Aufregung sorgte erst ein Foulspiel von Nicolas Sessa, der bereits verwarnt war und so nach 59 Minuten mit Gelb-Rot vom Platz musste. In Unterzahl wachte der FCK ein wenig auf. Huth war plötzlich frei vorm Tor der Gäste, ließ die bis dahin größte Chance der Gastgeber aber ebenso liegen, wie Zuck wenig später (63.). Praktisch im Gegenzug meldete sich dann auch Verl zu Wort, Corboz scheiterte zunächst erneut an Raab, doch den Nachschuss verwandelte dann Rabihic zur Führung.

Einwechselspieler besorgen den Ausgleich

Antwerpen reagierte nochmals, brachte weitere drei frische Spieler. Diesmal mit Erfolg. Der eingewechselte Anas Bakhat marschierte durch, fand den ebenfalls eingewechselten Kenny Prince Redondo – der Ausgleich (70.). Im Anschluss wirkte es dann wieder so, als ob beide Teams mit dem Remis leben könnten. Verl hatte in Überzahl mehr Ballbesitz, machte aber wenig daraus. Und dem FCK fiel an diesem Samstagnachmittag einfach viel zu wenig ein, um wirklich für Gefahr zu sorgen. So war es letztlich erneut Matheo Raab, der sich mit einem paar guten Aktionen nochmals auszeichnen konnten. Ansonsten blieb ein müder Sommerkick, ein Rekord – und letztlich die verdiente Sommerpause.

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Von Thommy Rhein