Paukenschlag beim SVWW: Christian Hock verlässt den Verein

Sportdirektor Christian Hock wird den SVWW verlassen.  Archivfoto: Malino Schust

Nach vielen erfolgreichen Jahren sucht Sportdirektor Christian Hock „eine neue Herausforderung“. Eine Entscheidung will der 51-Jährige aber noch mittragen.

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WIESBADEN. Sportdirektor Christian Hock wird den Fußball-Drittligisten SV Wehen Wiesbaden verlassen. „Ich hatte wunderbare Jahre beim SVWW und bin dankbar für jeden Moment. Dem Verein werde ich immer verbunden bleiben“, sagt Christian Hock. „Der SVWW hat in vielen Bereichen eine tolle Entwicklung genommen und der Abschied fällt mir nicht leicht. Im Rahmen der geplanten Änderungen im sportlichen Bereich ist für mich jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, eine neue Herausforderung zu suchen.“ Bis zur Findung eines Nachfolgers werde Hock die sportlichen Geschicke des Vereins weiter mitgestalten, erklärt der SVWW.

Der 51-Jährige war seit 2013 für den SVWW in verschiedenen Positionen – als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums und Coach der U19, Interimstrainer der Profimannschaft und zuletzt sechs Jahre lang Sportdirektor – tätig. Zuvor war Hock von 2006 bis 2008 Trainer des SVWW und stand an der Seitenlinie als die Hessen in ihrer ersten Zweitligasaison der Vereinsgeschichte Platz acht erreichten. „Christian Hock steht für die sportlichen Erfolge des SV Wehen Wiesbaden wie kein Zweiter. Die größten Momente der Vereinsgeschichte sind untrennbar mit seinem Namen verbunden. Er hat den SVWW in nahezu allen sportlichen Positionen erlebt und gelebt“, wird SVWW-Geschäftsführer Nico Schäfer zitiert und erläutert die Gründe für den Abschied: „Wir haben uns für grundsätzliche strukturelle Veränderungen entschieden. Diesen Weg wollte Christian so nicht mitgehen. Wir bedauern seine Entscheidung, müssen sie aber respektieren. Dass er bis zur Vorstellung eines Nachfolgers für einen optimalen Übergang sorgt, spricht für ihn und wir sind ihm auch dafür zu großem Dank verpflichtet. Christian wird in der Brita-Arena und beim SVWW immer herzlich willkommen sein. Für seine private und berufliche Zukunft wünschen wir ihm nur das Allerbeste.“ Die Hessen hatten die Saison zuletzt mit dem Sieg im Hessenpokal und den damit verbundenen Einzug in den DFB-Pokal erfolgreich beendet.