FCK will eine Party ohne Finale

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Noch ein Sieg fehlt dem 1. FC Kaiserslautern zum Klassenerhalt in der Dritten Liga. Foto: René Vigneron

Bei Viktoria Köln möchte der 1. FC Kaiserslautern am Samstag bereits den "ersten Matchball" nutzen und aus eigener Kraft und ohne mögliche Zitterpartie den Klassenerhalt eintüten.

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KAISERSLAUTERN. Für Marco Antwerpen ist es kein Endspiel. Genau dieses, will der Trainer des Fußball-Drittligisten nämlich gerne vermeiden. "Wir wollen nicht am letzten Spieltag um alles oder nichts spielen", sagt Antwerpen. Deshalb wolle man den "ersten Matchball" bereits nutzen. Diesen hat FCK am Samstag (14 Uhr/SWR) bei Viktoria Köln. Gewinnen die Roten Teufel, dann haben sie den Klassenerhalt aus eigener Kraft gesichert. Bei erneuten Patzern der Konkurrenz könnte gar ein Unentschieden oder eine Niederlage reichen, um nicht auch am 38. Spieltag gegen den SC Verl noch um den Klassenerhalt kämpfen zu müssen.

Sorgen, die Mannschaft könnte nach dem wichtigen Sieg vergangenen Samstag gegen Uerdingen und angesichts des vermeintlich sicheren Vorsprungs nun nachlässig werden, hat Antwerpen indes nicht. "Wir haben keinen Grund dazu und unterschätzen ganz sicher nichts", stellt Antwerpen klar. Auch seine Spieler machten nach dem 4:1-Sieg gegen die Krefelder bereits den Eindruck, den Fokus voll auf die kommenden Aufgaben gelegt zu haben. Das Ziel: eine ausgelassene Feier, bereits auf der Rückfahrt von Köln. Kein Klassenerhalt auf der Couch, kein echtes Endspiel gegen Verl.

Antwerpen hat allen Grund, optimistisch zu sein. Schließlich zeigte sich sein Team zuletzt in bestechender Form, schüttelte mit dem 4:1 gegen Uerdingen auch den Rückschlag bei 1860 München (0:3) souverän ab. Auch in Köln will der Trainer seine Mannschaft weiter in offensiver Ausrichtung auftreten lassen. Die Dreierkette passt offensichtlich besser zur Mannschaft, die neue Variabilität macht es auch für den Gegner schwerer, sich auf den FCK einzustellen. "Die Partie wird wieder hart umkämpft sein, wie das in der Dritten Liga meistens der Fall ist. Diese Spiele sind oft auch einfach formabhängig", so der Trainer.

In Köln muss Antwerpen allerdings neben den verletzten Hikmet Ciftci und Marius Kleinsorge auch auf Hendrick Zuck verzichten, der gegen Uerdingen die fünfte Gelbe Karte gesehen hatte. Weitere Veränderungen werden gegenüber der Startelf der Vorwoche kaum nötig sein, wobei zuletzt formstarke Spieler wie Nicolas Sessa oder Marvin Senger womöglich ebenfalls wieder eine Chance von Beginn an bekommen könnte.

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Von Tommy Rhein