FCK und die Torgefahr: Die Devise heißt üben, üben, üben

aus 1. FCK

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Goalgetter Marvin Pourié ist als Kämpfer und Wortführer wichtig für den 1. FC Kaiserslautern, lässt aber zuletzt viele Torchancen liegen. Foto: René Vigneron

Viele Siege ließ der 1. FC Kaiserslautern trotz Chancenplus liegen. Trainer Marco Antwerpen versucht, dem schnell entgegenzuwirken, am besten bereits Samstag in Ingolstadt.

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KAISERSLAUTERN. Zwei Spieltage hat es gedauert und schon hat das Dauerthema dieser schwierigen Saison auch Marco Antwerpen erreicht. Der neue Trainer des Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern sprach im Vorfeld der schweren Auswärtspartie bei Aufstiegsanwärter FC Ingolstadt (Samstag, 14 Uhr) nun - wie bereits seine Vorgänger - davon, dass "die Mannschaft sich ja viele Chancen erspielt", sie aber "effektiver werden muss". Ein Manko, das dem Team anhängt und das nun auch Antwerpen erleben musste. Das 1:1 gegen Bayern München II, trotz klarem Chancenplus und einer Halbzeit in Überzahl, hat Nerven gekostet. Für den Trainer ist es jedoch "abgehakt". Der Blick geht nun nach Ingolstadt.

Unter der Woche wurde dennoch einmal mehr an den Torabschlüssen gearbeitet. "Basics", "viele Torabschlüsse", "die Dinger einfach mal netzen", nannte Antwerpen Trainingsschwerpunkte der vergangenen Tage. Außerdem nimmt er auch alle Mannschaftsteile in die Pflicht, Tore zu erzielen. Zu negativ ist die Situation beim FCK aktuell dann aber doch nicht. In Mannheim und auch gegen Bayern setzten die Roten Teufel die Spielidee des neuen Trainers bereits gut um, waren jeweils die bessere Mannschaft, holten vier Punkte. Nachdem Antwerpen zuletzt zweimal auf den exakt gleichen Kader setzte, muss nun erstmals umbauen. Daniel Hanslik, der als Joker gegen München erstmals im FCK-Trikot ein Tor erzielte, fällt nach Grippe-Erkrankung aus. Mit Philipp Hercher steht ein anderer Spieler wieder zur Verfügung. Der Rechtsverteidiger wird sich jedoch zunächst hinten anstellen müssen. Zu stark spielte die Viererkette mit Jean Zimmer auf der rechten Seite zuletzt. "Wir haben uns aktuell auf diese Kette verständigt", stellte Antwerpen klar. Denkbar aber, dass Hercher in Ingolstadt auf der Bank sitzen wird.

Antwerpen sieht den kommenden Gegner als ein Team "das sehr, sehr viel richtig macht" und deshalb auch zurecht erneut auf Aufstiegskurs ist. "Die haben enorme Möglichkeiten, holen aber auch viel heraus", so Antwerpen. Umso mehr wird es beim FCK auf Effektivität vor dem Tor ankommen.

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Von Tommy Rhein