„Es ist ein Rückschlag“: Stimmen zur Eintracht-Niederlage

aus Eintracht Frankfurt

Thema folgen
Die Spieler von Werder und Frankfurt liefern sich eine Auseinandersetzung kurz vor Schluss. Foto: dpa/ Carmen Jaspersen

Die stolze Erfolgsserie von Eintracht Frankfurt ist Geschichte. Gegen Werder Bremen gab es nun eine Niederlage - und einigen Zoff. Die Stimmen zum Spiel.

Anzeige

FRANKFURT. Während und nach dem Freitagabend-Spiel zwischen Werder Bremen und Eintracht Frankfurt ist es zu zeitweise hitzigen Diskussionen und auch Auseinandersetzungen zwischen beiden Teams gekommen. Die beiden Trainer Florian Kohfeldt und Adi Hütter gerieten bereits an der Seitenlinie verbal aneinander und stritten nach dem Schlusspfiff zum 2:1-Sieg von Werder auch beim Verlassen des Spielfelds noch weiter. Das sind die Reaktionen.

Adi Hütter (Trainer): „Eine sehr, sehr ärgerliche und bittere Niederlage. Wir haben ein Spiel, das wir in der Hand gehabt haben, aus der Hand gegeben. In der zweiten Halbzeit haben wir uns vom Bremer Spiel anstecken lassen und hatten viel zu wenige Lösungen. Wir sind heute nicht an unser Niveau der letzten Wochen herangekommen. Es war meine erste gelbe Karte. Ich habe 75 Minuten mit Ruhe an der Seitenlinie gestanden, dann ist mir der Kragen geplatzt. Vor allem über das, was rundherum passiert. Aber wir haben verloren, weil wir nicht gut gespielt haben. Hier ist es immer speziell, auch ich habe Emotionen. Bremen hatte eine einzige Idee, gut zu stehen und schnell umzuschalten, sie haben gut verteidigt. Wir sind ihnen in die Falle gegangen. Das darf uns in dieser Form nicht passiert. Es ist ein Rückschlag. Der Bremer Plan ist aufgegangen, unserer nicht. Dass wir hier verlieren, tut mir besonders weh. Jetzt zeigt sich nächste Woche gegen Stuttgart nochmal, welchen Charakter und Mentalität wird haben. Wir haben den Kampf nicht angenommen, wie wir es uns vorgenommen hatten.“

Anzeige

André Silva: „Leider waren wir am Ende nicht mehr in der Lage mehr Chancen herauszuspielen. Wir haben heute nicht unser bestes Spiel gezeigt. Das ärgert uns, aber wir müssen jetzt weitermachen.“

Makoto Hasebe: „Ich glaube die Niederlage war verdient. Wir waren heute schlecht. Bremen hat tief und gut gestanden. Trotzdem sind wir in Führung gegangen. Aber dann hat alles gefehlt, fußballerisch, kämpferisch, läuferisch.“

Djibril Sow: „Obwohl wir gut gestartet sind, haben wir dann die Linie verloren, wir haben gemerkt, dass es nicht reicht in der Bundesliga, wenn man nur ein paar Prozente weniger gibt. In der zweiten Halbzeit haben wir uns viel zu viel ablenken lassen, was da immer von draußen kommt, und haben unsere Linie verloren. Das waren definitiv drei verlorene Punkte.“

Von Peppi Schmitt