Eintracht Frankfurt: Welche Spieler wechseln?

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„Hinteregger sieht seine Zukunft bei der Eintracht“, sagt Manager Hübner. Foto: dpa

Manager Hübner hat zu einigen Personalien Stellung genommen. Unter anderem spricht er über die Zukunft Hintereggers bei der Eintracht Frankfurt und die Spieler Kamada und Silva.

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FRANKFURT. Ein paar Zuschauer an der Seite, genau abgezählte 125, und ein paar Spieler weniger, genau abgezählt elf, die mit Nationalmannschaften unterwegs sind – so ist die Frankfurter Eintracht am Dienstag in die Trainingswoche gestartet. Am Rande der ersten Übungseinheit, die Erik Durm wegen einer Schulterverletzung abbrechen musste, hat Manager Bruno Hübner zu einigen Personalien Stellung genommen. Hübners Aussagen in Kurzform: Er rechnet mit dem Verbleib von Martin Hinteregger und Daichi Kamada und er hofft auf den Verbleib über die Saison hinaus von André Silva. Die Zukunft von Filip Kostic bleibt offen.

Abwehrchef Hinteregger habe bereits einigen Interessenten abgesagt. „Martin hat ja immer gesagt, dass er sich hier absolut wohl fühlt und sich in der kommenden Saison und auch in der Zukunft bei uns sieht“, sagte Hübner. Bei Kamada, dessen Vertrag noch bis 2021 läuft, der aber nach dem Willen der Eintracht vorzeitig verlängern soll, setzt Hübner auf Berater Thomas Kroth. Der ehemalige Eintracht-Profi (85 Spiele von 1983 bis 1985) sei „geerdet und an der Entwicklung Kamadas interessiert“. Darum glaubt Hübner, „dass es funktionieren kann.“ Freilich mischt nicht nur Kroth als Kamadas Vertreter in Deutschland mit, sondern mit Roberto Tukada auch ein japanischer Berater.

Wo Filip Kostic zukünftig spielt ist noch unklar

Den bis zum kommenden Sommer ausgeliehenen André Silva möchte die Eintracht gerne fest verpflichten. „Fredi Bobic ist mit dem AC Mailand im engen Austausch", sagt Hübner. Grundvoraussetzung: Silva muss beim Gehalt deutliche Abstriche machen. „Das gehört sicher dazu“, sagte der Eintracht-Manager. Der portugiesische Nationalspieler Silva war im Sommer 2017 für 38 Millionen Euro vom FC Porto zum AC Mailand gewechselt und im letzten Sommer im Tausch mit Ante Rebic von Mailand nach Frankfurt gekommen.

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Völlig offen ist weiter die Zukunft von Filip Kostic. „Es gibt aktuell kein Angebot, über das wir nachdenken“, sagt Hübner, „wenn kein Verein kommt, der ihm und der Eintracht entspricht, kann ich mir gut vorstellen, dass er hierbleibt.“ Freilich: Die Transferperiode dauert noch bis zum 5.Oktober.

Von Peppi Schmitt