Wolf weiß um Gratwanderung

Wird die Tiefe des Kaders in den Play-offs zum großen Plus der Adler? Zum Start ins Viertelfinale am Dienstag stehen Chefcoach Sean Simpson bis auf Marcel Goc alle Profis zur...

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MANNHEIM. Wird die Tiefe des Kaders in den Play-offs zum großen Plus der Adler? Zum Start ins Viertelfinale am Dienstag stehen Chefcoach Sean Simpson bis auf Marcel Goc alle Profis zur Verfügung. Heißt auch: Es wird Härtefälle geben, die sich auf der Tribüne wiederfinden. Einer, den dieses Schicksal wahrscheinlich weniger ereilen wird, ist David Wolf.

Der aus Hamburg zurückgekehrte ehemalige Jungadler spielt eine ganz starke Saison für die Mannheimer, erzielte in 48 Einsätzen während der Hauptrunde 14 Tore und trat bei weiteren 23 Treffern als Assistent in Erscheinung. „Ich glaube, es ist ganz gut für mich gelaufen“, sagt Wolf denn auch vor dem Start in die Play-offs, in denen er mit den Adlern einiges vorhat.

Ab Dienstag muss aber zunächst die Hürde Berlin aus dem Weg geräumt werden. „Das wird mit Sicherheit kein Zuckerschlecken. Es treffen zwei große Namen der DEL aufeinander. Und auch wenn Berlin im Laufe der Saison nicht ganz sein Level erreichen konnte, dürfen wir sie mit Sicherheit nicht unterschätzen. Sie sind erfahren genug, den Schalter umzulegen“, sagt der 27-Jährige.

Dennoch sei der Kader der Adler bereit für die Play-offs, wie Wolf findet: „So oft, wie wir während dieser Saison einen Rückstand aufgeholt haben, das habe ich in meiner Karriere auch noch nicht erlebt“, sagt der Stürmer, der dorthin geht, wo es wehtut und der auch mal hinlangt.

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In den Play-offs zählt nun genau dieser lange Atem. „Eine schwierige Gratwanderung“, wie Wolf aber auch weiß. „Du musst aggressiv sein, darfst aber keine unnötigen Strafen kassieren“, sagt der Profi, bei dem in den Play-offs die komplette Familie mitfiebert. „Meine Freundin ist so heiß auf die Play-offs wie ich“, sagt er und lacht. Und auch Bulldogge „Hank“ ist schon ganz im Play-off-Fieber.