Frankfurter Löwen: Zwei Niederlagen in der Overtime

Wie schon am Freitagabend gegen Heilbronn unterlagen die Frankfurter Löwen auch bei den Dresdner Eislöwen mit 2:3 in der Overtime - und das trotz zwischenzeitlicher Aufholjagd.

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DRESDEN/FRANKFURT. Kein erfolgreiches Wochenende für die Frankfurter Löwen: Nach der 2:3-Overtime-Niederlage am Freitag gegen die Heilbronner Falken unterlag der Eishockey-Zweitligist bei den Dresdner Eislöwen am Sonntagabend mit dem gleichen Ergebnis. Nach zehn Minuten gerieten die Frankfurter während ihrer ersten Unterzahl durch René Kramer in Rückstand. Im Anschluss verpassten Mike Fischer (10.), Kyle Sonnenburg (14.) und Darren Mieszkowski (23.) gute Gelegenheiten zum Ausgleich. Stattdessen konterte Dresden zum 2:0: Beim Treffer von Elvis Biezais konnte erst der Videobeweis klar belegen, dass der Puck schon die Linie des Löwen-Gehäuses überschritten hatte (28.). Danach bewahrte Löwen-Keeper Bastian Kucis sein taumelndes Team mit mehreren Paraden vor einem höheren Rückstand. Kurz vor Ende des zweiten Drittels markierte Martin Buchwieser per Abstauber den 1:2-Anschlusstreffer aus Frankfurter Sicht (38.). Das gab den Löwen Auftrieb fürs Schlussdrittel. Alexej Dmitriev traf kurz darauf zum 2:2-Ausgleich (42.). Die Löwen schienen das Momentum nun auf ihrer Seite zu haben, konnten jedoch aus einer zwischenzeitlichen 5-gegen-3-Überzahl und Abschlussgelegenheiten von David Suvanto, Eduard Lewandowski oder Sebastian Collberg kein Kapital mehr schlagen. Stattdessen ging es in die Overtime, wo in Minute 63 die Gastgeber das bessere Ende für sich hatten: Dresdens Topscorer Jordan Knackstedt entschied das Spiel mit einem Handgelenkschuss.