Das ewig junge Hessenderby wartet

Bevor am Sonntag im eigenen Colonel-Knight-Stadion das traditionsreiche hessische Duell gegen die Löwen Frankfurt ansteht, tritt der EC Bad Nauheim noch bei den Wölfen Freiburg an.

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BAD NAUHEIM. Kein Spiel, eine Partie oder zwei, und bleiben die Gegner denn die gleichen? In Corona-Zeiten, die für den EC Bad Nauheim in der 2. Eishockey-Bundesliga DEL2 zuletzt mit einigen Ausfällen, aber auch mit Vorverlegungen einhergegangen sind, stellen sich diese Fragen auch vor diesem Wochenende. Läuft alles nach Plan, gastiert das Team von Trainer Hannu Järvenpää am Freitag (19.30 Uhr) beim Vorjahresdritten Wölfe Freiburg, ehe am Sonntag (18.30 Uhr) in der Kurstadt das ewig junge Hessenderby gegen die Löwen Frankfurt wartet.

"Freiburg hat eine absolute Topmannschaft. Vor allem defensiv spielen sie richtig gut, richtig hart, da werden wir definitiv dahin gehen müssen, wo es wehtut, wenn wir etwas mitnehmen wollen", glaubt Harry Lange und weiß zugleich, "dass wir uns da zuletzt sehr, sehr schwergetan haben." In der Tat stützt auch die Statistik die Aussage des Bad Nauheimer Co-Trainers, denn die letzten drei Liga-Vergleiche im Breisgau gingen allesamt an die Wölfe.

Wie extrem das Kontrastprogramm vor allem jetzt ist, fällt beim Blick auf das Sonntagsspiel auf. Waren die "Roten Teufel" vor knapp einem Jahr zuletzt Gastgeber der Frankfurter Löwen und empfingen den Kontrahenten vom Main vor über 15 000 Zuschauern in Offenbach zum "Winter Game", wird das Colonel-Knight-Stadion diesmal vollständig leer sein. Lange sieht ob der Saisonziele den Hauptrundensieger der Vorsaison als Favoriten an, trotz der drei Frankfurter Auswärtsniederlagen zu Beginn. "Sie hatten anfangs doch einige Verletzte, die mittlerweile wieder zurückkehren. Aber in einem Derby ist immer etwas drin!"

Bis auf Huba Sekesi sind alle Bad Nauheimer an Bord

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Personell sieht es bei den Kurstädtern aktuell sehr gut aus, einzig der schon länger ausfallende Huba Sekesi ist keine Option.