Auch auf die Adler Mannheim wächst der Termindruck

Beide Spiele in der Deutschen Eishockey-Liga gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven sind ausgefallen. Am Dienstag geht es mit dem Nachholspiel gegen Krefeld weiter.

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MANNHEIM. (kar). Lediglich zwei Spiele am Freitag, drei am Sonntag, dafür sieben Absagen – die Auswirkungen der Corona-Pandemie treiben den Verantwortlichen der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) mehr und mehr Sorgenfalten auf die Stirn. Einmal mehr betroffen waren die Adler Mannheim, deren Wochenend-Doppelpack gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven ausgefallen ist. Mehrere Spieler der Norddeutschen sind positiv auf das Coronavirus getestet worden; die Behörden hatten daraufhin die komplette Mannschaft in Quarantäne geschickt, die mindestens bis Sonntag dauern soll.

Wann die Spiele gegen Bremerhaven nun ausgetragen werden sollen, steht noch nicht fest. Die Adler haben bereits zwei Nachholspiele: am 7. März in Ingolstadt, am 23. März in Iserlohn. Möglich ist ein Termin während der Olympischen Winterspiele (4. bis 20. Februar). Wegen der vielen Ausfälle hat die DEL bereits einige Nachholbegegnungen in die eigentlich spielfreie Zeit gelegt.

In den Partien gegen Bremerhaven hätte David Wolf eigentlich seine Sperre abbrummen können. Der Adler-Stürmer wurde wegen eines Checks mit dem Stock im Spiel Mittwoch in Straubing vom Disziplinarausschuss der DEL für zwei Spiele gesperrt. So fehlt Wolf nun am Dienstag (25., 20.30 Uhr) im Heimspiel gegen die Krefeld Pinguine und am Freitag (28.) bei den Nürnberg Ice Tigers.