Adler wollen Heimrecht bis ins Finale

Nach dem elften Sieg in Serie genossen die Adler das Bad in der Fan-Menge.Foto: vaf  Foto: vaf

Fliegen die Adler als Erster über die Hauptrunden-Ziellinie? Mit einem ungefährdeten 4:1-Sieg am Mittwochabend im Baden-Württemberg-Derby gegen die Schwenninger Wild Wings...

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MANNHEIM. Fliegen die Adler als Erster über die Hauptrunden-Ziellinie? Mit einem ungefährdeten 4:1-Sieg am Mittwochabend im Baden-Württemberg-Derby gegen die Schwenninger Wild Wings haben die Mannheimer ihre imposante Siegesserie in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) auf elf Erfolge hintereinander ausgebaut. Nun steht am Wochenende der letzte Doppelspieltag auf dem Programm, ehe es in die für Eishockey-Profis heiße Phase der Saison geht: die Play-offs.

Am Freitagabend um 19.30 Uhr gastieren die Kurpfälzer bei den Augsburger Panthern, die ihrerseits ihren Startplatz in den Play-offs bereits sicher haben, allerdings noch an den Grizzlys Wolfsburg vorbei auf Rang fünf rücken könnten. Am Sonntag bestreiten die Nordbadener dann ab 14 Uhr in der SAP Arena das letzte Hauptrundenheimspiel der Saison gegen die Straubing Tigers, für die es an den letzten beiden Spieltagen noch um die finale Sicherung des Pre-Play-off-Startrechts geht.

Groß war das Vertrauen in die eigene Stärke bei den Adlern natürlich gegen Schwenningen mit einer zehn Spiele währenden Siegesserie im Rücken. Der elfte Erfolg hintereinander stand dabei bereits nach zwei Dritteln fest, für Headcoach Sean Simpson war es ein „solider Auftritt“. Die Tore für die Gastgeber erzielten Carlo Colaiacovo, Marcus Kink, Ronny Arendt und David Wolf. Simon Gysbers gelang der Ehrentreffer für Schwenningen. Über weite Strecken des ersten Abschnitts ging es ausschließlich in Richtung Schwenninger Tor. Carlo Colaiacovo (6.) und Marcus Kink (10.) brachten Mannheimer früh in Führung. In der Folge konnten sich die Gäste bei ihrem Torhüter Dustin Strahlmeier bedanken, der gegen Andrew Joudrey (17.) und Jamie Tardif (20.) einen höheren Rückstand verhinderte. Nach dem Seitenwechsel knüpften die Adler nahtlos an den bärenstarken ersten Durchgang an. Luke Adam eröffnete den Sturmlauf im Mitteldrittel (21., 26.), Ronny Arendt erhöhte auf 3:0 (28.).

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David Wolf (33.) und im Powerplay Ryan MacMurchy (36.) scheiterten an Strahlmeier. Nach toller Vorarbeit und viel Übersicht von Matthias Plachta holte Wolf Verpasstes nach (38.) und erzielte das 4:0 – die Vorentscheidung.

Nach dem Sturm an die Spitze wollen sich die Adler das Heimrecht bis in ein mögliches Finale nicht mehr nehmen lassen. Mit 13 Siegen in Folge in die Play-offs zu starten, hätte mit Sicherheit auch auf den ersten Gegner beeindruckende Wirkung.