Adler in der Süd-Division auf der Zielgeraden

Die Mannheimer haben in der DEL noch vier Spiele, ehe es in die Doppelrunde gegen die Nord-Konkurrenten geht. Samstag geht es nach Straubing, Montag kommt München.

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MANNHEIM. Die Adler Mannheim befinden sich in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) mit ihren Spielen gegen die Konkurrenten aus der eigenen Süd-Division auf der Zielgerade. Noch vier Partien stehen auf dem Programm, ehe der Tabellenführer aus dem Süden die 14 Spiele dauernde Doppelrunde gegen die Teams aus der Nord-Division angeht. Diese startet am Montag, 22. März, mit einer Heimpartie gegen die Grizzlys Wolfsburg.

Zuvor treten die Adler am Samstag, 6. März, bei den Straubing Tigers an (17.30 Uhr), ehe es am Montag, 8. März, in der heimischen SAP-Arena zum Spitzenduell mit dem EHC München (20.30 Uhr) kommt. Den Abschluss bilden die Partien in Ingolstadt (12. März) und gegen Augsburg (14. März).

In der Tabelle der Süd-Division liegen die Adler mit 48 Punkten aus 20 Spielen auf Rang eins, gefolgt von München (40) und Ingolstadt (36). Dahinter streiten die Mannschaften aus Schwenningen (27), Augsburg und Straubing (je 25) um Rang vier, der am Ende der verkürzten Hauptrunde zur Teilnahme an den Playoffs berechtigen würde.

So treffen die Adler in Straubing auf eine Mannschaft, die im Kampf um Platz vier zuletzt richtig Fahrt aufgenommen hat. „Am Anfang der Saison hatten sie sich noch nicht so gefunden. Aber die letzten acht bis zehn Spiele haben sie sehr ordentlich gespielt und gewinnen mittlerweile auch“, ist Mannheims Headcoach Pavel Gross voll des Lobes über den kommenden Gegner. Zumal er weiß, was seine Mannschaft am Pulverturm erwartet – auch ohne Fans: „Sie kommen traditionell sehr hart aus der Kabine und versuchen, die gegnerische Abwehrreihe unter Druck zu setzen. Es ist immer sehr unangenehm, dort zu spielen“, so der 52-Jährige.

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Dass es am Samstag möglicherweise gegen den Playoff-Konkurrenten der ersten Runde geht, dem will Gross noch nicht allzu viel Bedeutung beimessen. „Wir müssen erst mal sehen, wie wir alle die Partien gegen die Mannschaften der Nordgruppe überstehen, dann können wir uns Gedanken über die Playoffs machen“, so Gross.

In personeller Hinsicht kann Gross mit Stefan Loibl einen Rückkehrer im Lineup begrüßen. Neuzugang Sean Collins könnte frühestens Montag im Spiel gegen Red Bull München seine Premiere im Adler-Trikot feiern. Vorausgesetzt, der erforderliche zweite PCR-Test auf das Corona-Virus fällt negativ aus. Ob Gross dieses Risiko eingehen möchte, lässt er dahingestellt, denn Collins könnte am Sonntag erstmals aufs Eis und trainieren. Dennoch will Gross einen Einsatz nicht gänzlich ausschließen, schließlich würden die Spieler auch in der häuslichen Quarantäne an ihrer Fitness arbeiten. „Es ist ja nicht so, dass sie im Garten sitzen und Däumchen drehen. Wer nach Mannheim kommt, bekommt sofort ein Fahrrad nach Hause gestellt und ein paar Gewichte“, grinst Gross.

Derweil ist bei Verteidiger Cody Lampl nicht klar, wann er nach seiner Schambeinentzündung aufs Eis zurückkehren kann. „Eine Verletzung, bei der Prognosen sehr schwierig sind“, sagt Gross. Schneller dürfte es bei Brendan Shinnimin gehen, der in einer Woche zurückkehren soll.