Adler haben noch eine Rechnung offen

Feiert gegen Wolfsburg sein Comeback: Tommi Huhtala (Mitte, mit Marius Möchel und Daniel Sparre). Foto: Alfred Gerold

Nach dem 5:1 über Wolfsburg gehen die Adler auf einen viertägigen Roadtrip. Dabei kommt es am Freitag zum Duell mit einem Team, das gegen die Adler noch ungeschlagen ist.

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MANNHEIM. Dass Eishockey-Profis vom Fest der Liebe und ihren Familien nicht allzu viel haben, ist beim Spiele-Marathon rund um Weihnachten in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) nur allzu verständlich. Nach neun Partien in den letzten 19 Tagen wartet am Wochenende nun quasi zum Abschluss der Festwochen noch ein viertägiger Roadtrip auf die Adler Mannheim. Dem souveränen 5:1-Heimsieg am Mittwochabend gegen die Grizzlys Wolfsburg schließen sich die Auswärtsspiele am Freitagabend (19.30 Uhr) bei der Düsseldorfer EG und am Sonntagnachmittag (14 Uhr) bei den Iserlohn Roosters an. Nach der Partie im Rheinland kehren die Kurpfälzer nicht noch einmal nach Hause zurück, reisen gleich weiter ins Sauerland.

Das Duell beim Dritten in Düsseldorf ist für die Adler nicht nur das Aufeinandertreffen mit Ex-Trainer Harold Kreis, sondern als Spitzenspiel auch eine besondere Herausforderung. Düsseldorf ist neben Berlin das einzige DEL-Team, gegen das die Adler in der laufenden Saison noch nicht gewonnen haben. 1:2 nach Verlängerung und 2:5 hieß es in den bisherigen Duellen der beiden Mannschaften. „Wir haben noch eine Rechnung offen“, sagt deshalb Mannheims Youngster Phil Hungerecker, gegen Wolfsburg Torschütze zum 4:0. Diesmal soll bei der DEG unbedingt etwas Zählbares aufs Konto der Greifvögel wandern, auch um an der Tabellenspitze weiterhin Ruhe zu haben.

Doppel-Torschütze Chad Kolarik war nach dem klaren Heimerfolg gegen Wolfsburg durchaus zufrieden. „Meine beiden Tore waren das Ergebnis zweier starker Spielzüge meiner Reihe. Wir harmonieren gut und spielen mit viel Zug zum Tor“, lobte der Stürmer auch seine Nebenleute. Doch nicht nur die Kolarik-Reihe zeigte Tempo, insgesamt ließen die Adler gegen den Tabellen-13. wenig anbrennen.

Besonders froh war Tommi Huhtala nach der Partie. Der Finne kehrte nach überstandener Verletzung ins Lineup zurück und sagte: „An sich hat es sich auch schon sehr gut angefühlt, allerdings war das Puckhandling noch ein wenig rostig. Eine gute Teamleistung war die Grundlage zum Sieg.“

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Unterdessen haben die Adler einen Abnehmer für Verteidiger Mathieu Carle gefunden, der sich zuletzt beim Kooperationspartner Heilbronner Falken fit gehalten hatte. Carle wechselt nach Österreich zu den Black Wings Linz und ist dort als Ersatz für den bis Saisonende verletzten Verteidiger Mario Altmann vorgesehen.