Projektideen und Zusammenarbeit fördern:...

(dpa/def).Die Universitäten in Mainz, Frankfurt und Darmstadt wollen Dozenten und Professoren locken, mehr gemeinsam zu lehren. Dazu schreiben die Rhein-Main-Universitäten,...

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MAINZ/FRANKFURT/DARMSTADT. (dpa/def).Die Universitäten in Mainz, Frankfurt und Darmstadt wollen Dozenten und Professoren locken, mehr gemeinsam zu lehren. Dazu schreiben die Rhein-Main-Universitäten, die seit 2015 eine strategische Allianz bilden, erstmals den RMU-Initiativfonds Lehre aus. Mit 150 000 Euro wolle man jährlich hochschulübergreifende Lehre fördern, sagt Georg Krausch, Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Neben den Mainzern sind die Technische Universität in Darmstadt und die Goethe-Universität in Frankfurt beteiligt.

Mit diesem neu eingerichteten Initiativfonds sollen neue, attraktive Studienangebote eingerichtet und der Austausch von Dozenten, Professoren und Studenten gefördert werden. „Das Studienangebot wird perspektivisch insbesondere im Hinblick auf die Forschungsstärken nachhaltig erweitert und national wie international profiliert“, so Krausch weiter.

Dozenten und Professoren können sich mit Projektideen, an denen Lehrende von mindestens zwei der drei Hochschulen beteiligt sind, für eine Förderung bewerben. Gefördert werden Kooperationsvorhaben auf der Ebene der Studiengänge, einzelner Module oder konkreter Lehrveranstaltungen. Die Ausschreibung läuft bis zum 12. November. Für vier Jahre stehen nach Angaben der Universitäten insgesamt 600 000 Euro zur Verfügung. Die Projektmittel kämen größtenteils von den Bildungsministerien in Hessen und Rheinland-Pfalz, so eine RMU-Kooperationsmanagerin. Die ersten Projekte werden voraussichtlich ab Anfang 2018 gefördert; über die Vergabe entscheidet Ende des Jahres der Lenkungsausschuss.

Die drei Universitäten mit insgesamt rund 110 000 Studenten und etwa 1440 Professuren hatten vor zwei Jahren die strategische Allianz der Universitäten im Rhein-Main-Gebiet gegründet.