Malu Dreyer ruft Bürger auf, Energie zu sparen

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Foto: dpa

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer warnt davor, dass die Energiepreise vermutlich noch drastischer steigen werden – und kündigt Schritte für das Land an.

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MAINZ. Die Energiekrise spitzt sich immer weiter zu. Nun hat die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) die Bürger im Land aufgerufen, möglichst energiesparsam zu leben. Die Ministerpräsidentin teilte am Freitag dazu mit: „Auch wenn die Versorgungssicherheit jetzt noch gewährleistet ist, muss jedem klar sein: Alles, was wir tun können, um Gas einzusparen und die Speicher weiter zu füllen, ist gut für die Versorgungssicherheit im Winter.“

Energiepreise zuletzt stark gestiegen

Hinzu kommen die zuletzt stark gestiegenen Energiepreise, die drohen, viele Menschen am Jahresende, wenn die Abrechnung kommt, in eine finanzielle Schieflage zu bringen. Und „leider müssen wir davon ausgehen, dass die Preise weiter drastisch steigen werden“, so Dreyer. Manche Experten rechnen sogar mit einer Verdreifachung der Preise im Vergleich zum Vorjahr.

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In dieser Woche hat Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) die Alarmstufe im Gas-Notfallplan ausgerufen. Hintergrund sind die auf 40 Prozent reduzierten Gaslieferungen durch die Gaspipeline „Nord Stream 1“ seit rund einer Woche. Die Folgen für den Winter sind aktuell noch nicht absehbar. Dreyer kündigt in Bezug auf das Land an: „Wir überprüfen, wie wir den Energieverbrauch in unseren landeseigenen Gebäuden reduzieren können.“

Wer Informationen benötige, wie man effizient seinen Strom- und Gasverbrauch reduzieren kann, dem rät die Landesregierung sich an die lokalen Energieberater zu wenden. Aus der Staatskanzlei heißt es: „Wenn vier Millionen Rheinland-Pfälzer und Rheinland-Pfälzerinnen sparten, machten auch kleine Schritte einen großen Unterschied.“