Warnstreiks im öffentlichen Dienst in Hessen angelaufen

In Hessen hat die Gewerkschaft verdi zu Streiks im öffentlichen Dienst aufgerufen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Die Gewerkschaft Verdi hat zu Warnstreiks in Hessen aufgerufen. Der Schwerpunkt der Proteste liegt besonders auf Krankenhäusern und in Pflegeeinrichtungen.

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FRANKFURT. Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen sind die Warnstreiks in Hessen angelaufen. Der Schwerpunkt der Proteste liegt auf Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und einzelnen Trägern der sozialen Arbeit. "Die Leute stehen mit Abstand zusammen", sagte eine Sprecherin der Gewerkschaft Verdi am Donnerstagmorgen. "Die Stimmung ist gut. Die Leute sind sehr entschlossen."

Mit der Frühschicht seien bereits Aktionen in Frankfurt und Offenbach angelaufen, erklärte die Sprecherin. Proteste soll es auch in Friedberg und Bad Nauheim geben. Die Warnstreiks sollen von der Früh- bis zur Spätschicht gehen. Verdi will mit den Warnstreiks ihren Lohnforderungen im laufenden Tarifstreit mit Bund und Kommunen Nachdruck verleihen. Verhandelt wird über die Einkommen von mehr als zwei Millionen Beschäftigten. Verdi und der Beamtenbund dbb fordern 4,8 Prozent mehr Lohn. Den Beschäftigten sollen mindestens 150 Euro mehr pro Monat zugesichert werden. Sie fordern eine Laufzeit von zwölf Monaten, die kommunalen Arbeitgeber wollen eine längere Laufzeit.

Von dpa