Ministerium: Hessens Fleischbetriebe ohne gravierende Mängel

Ein Mitarbeiter der Feuerwehr fährt auf das Firmengelände bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück. Nach dem massiven Corona-Ausbruch in dem Fleischbetrieb wurde das öffentliche Leben in zwei Landkreisen von Nordrhein-Westfalen wieder stark eingeschränkt. Foto: dpa

Die hessischen Fleischbetriebe haben den Corona-Test bestanden: Mit Blick auf den Arbeitsschutz wurden laut Sozialministerium "keine gravierenden Defizite vorgefunden".

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WIESBADEN. Kontrollen in hessischen Fleischbetrieben mit Blick auf Corona-Risiken haben nach Auskunft des Sozialministeriums keine größeren Mängel zutage gebracht. Anfang Juni seien insgesamt 19 Betriebe von den Arbeitsschutzdezernaten untersucht worden, teilte eine Sprecherin am Donnerstag in Wiesbaden auf Anfrage mit. "Es wurden keine gravierenden Arbeitsschutzdefizite im Hinblick auf die Arbeits- und Wohnbedingungen vorgefunden."

Mängel durch Gespräche beseitigt

Die wenigen Mängel hinsichtlich Arbeits- sowie Infektionsschutz hätten durch direkte Gespräche sowie im Einzelfall durch entsprechende Besichtigungsschreiben beseitigt werden können, erklärte die Sprecherin. Im westfälischen Rheda-Wiedenbrück hatten sich mehr als 1550 Beschäftigte eines Schlachtbetriebs nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die Behörden hatten daraufhin im Kreis Gütersloh und im Nachbarkreis Warendorf das öffentliche Leben massiv eingeschränkt.

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Von red