Will Theresa May gepeitscht werden?

Theresa May ist beim britischen Wähler durchgefallen. Und auch Europa lacht mittlerweile über die Premierministerin. Foto: dpa

Die spinnen, die Briten. Im Brexit-Chaosland könnte nun sogar der arme Boris Becker unter den Hammer kommen. Und die Premierministerin hat nicht wirklich was zu bieten. Außer...

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. Eine englische Richterin urteilte, Boris Becker, der 17-jährigste Leimener aller Zeiten, sei reif für eine Bankrotterklärung. Wir hoffen, die Beweisaufnahme fand nicht in der Besenkammer statt. Becker soll einer Bank Schulden nicht zurückgezahlt haben. Tennis-Fachleute sprechen von einem unterschnittenen Stop-Return. Leimen wollte er die Bank doch hoffentlich nicht, oder? Braucht Boris Bimbes? Er sagt: „Äähhh.“ Also klares Dementi.

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Die EU beschäftigt sich zwischendurch auch mal mit wichtigen Dingen und nicht nur mit diesen bekloppten Engländern. Das Parlament in Straßburg beschloss jetzt, bei Waschmaschinen, Kühlschränken und Fernsehern die Kennzeichnung für Energieeffizienz zu ändern. Nix mehr A+++-Gedöns, was manche ohnehin für eine Körbchengröße hielten, sondern, je nach Qualität, von A bis G. G das Schlechteste. G wie Großbritannien. Fachleute behaupten allerdings, der einzig wirklich eiskalte Kühlschrank in Großbritannien heiße Theresa May. Das Gewehr G 36 schießt quer und hat es abgelehnt, in Klasse G einsortiert zu werden. Laut böser Zungen wird nun auch verboten, dass Waschmaschinen, Kühlschränke und Fernseher mit Diesel betrieben werden. Trump will angeblich auch untersagen, die Geräte mit Ozon zu betreiben, denn Ozon fresse Löcher in die Geräte. Allerdings, so entnehmen wir der Deutschen Presse-Agentur, werden die neuen Regeln erst 2019 wirksam. Hintergrund: Die Kühlschränke müssen bis dahin erst noch abgetaut werden. Für Staubsauger, Dunstabzugshauben und Heizungen erfolge die Umstellung noch später. Die Heizungen müssen sich vorher noch warmlaufen, die Dunstabzugshauben warten, bis sich der Qualm verzogen hat. Die Staubsauger brauchen die Zustimmung des Vaters aller Staubsauger, Heinzelmann (Es saugt und bläst der Heinzelmann, wo Mutti sonst nur blasen kann), aber der Heinzelmann ist nicht da, sondern gerade bei Mutti, um von ihr nachjustiert zu werden.

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Super Übergang: Noch mal zu May, Theresa, Threxit-Theresa. Dass das nix wird mit ihr, war früh klar. Zu schrille Schuhe. Leo-Pumps. Start als Leo, Landung als Latschen. Echt keine Karriere. Zieht einem die Schuhe aus. Der Höhepunkt: Wir entnehmen Fachpublikationen wie „stern.de“: May ließ sich beim Interview in Downing Street mit einer 1200 Euro teuren Lederhose fotografieren, vergangenen Dezember. Der Song „Last Christmas“ erscheint da in neuem Licht. Hhmm......Leder! Meine May liebt Leder! Friedrich Nietzsche: Du gehst zum Weib, vergiss die Peitsche nicht. Sie wollte wohl zeigen, wer die Hosen anhat. Außenminister Boris Johnson sprang seiner Chefin bei, quasi als Hosenträger: May trage sogar bayerische Lederhosen, das sei weltoffen. Korrekt, lieber weltoffen als Hose offen. Aber viele Abgeordnete meinten: Das ging ja voll nach hinten los: Trousergate (nein, das heißt nicht Hosentürl), 1200 Euro, davon müssten manche in England einen ganzen Monat leben, nach dem Motto: Fass einem nackten Mann mal in die Tasche.....Ruhig, Theresa, ganz ruhig. Nun ist es zwar so, dass die Lederhosen, die die Spieler des FC Bayern zu passenden Anlässen tragen, weit mehr als 1200 Euro kosten, obwohl sie kurz sind, was May Europa immerhin ersparte. Aber der FC Bayern hat insgesamt sicher ein besseres Image als May, weil er Europa nicht zerstören will – würde sich der FC Bayern ja auch in die eigene Hose schneiden, denn dann gäb's wohl auch keine Champions League mehr. Alles in allem schlagen wir als neue außer-europäische Hymne für England vor: „Zieht Theresa die Lederhosen aus//Lederhosen aus//Lederhosen aus.“