Tea Time bei Georges Hobeika

Das Brautkleid von Georges Hobeika. Foto: Anja Kossiwakis

Ein Star bei Schiaparelli und wunderschöne Kleider im Palais de Tokyo.

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. Bevor ich mich in den Moderummel stürze, freue ich mich auf das Frühstück. Direkt um die Ecke von meinem Hotel gibt es eine kleine Boulangerie. Dort gibt es zwar keine Sitzplätze, aber der Kuchen ist so lecker, dass ich das gern in Kauf nehme. Mein Erdbeertörtchen schmeckt fantastisch. Mit meinem Cappucino in der Hand mache ich mich auf den Weg zum Palais de Tokyo.

Aber nicht auf den direkten Weg, denn vorher schaue ich noch bei Schiaparelli vorbei. Mal sehen, wer dieses Mal über den rosa Teppich läuft. Der kleine Umweg hat sich gelohnt! Meg Ryan ist der Stargast bei Schiaparelli. Mit dem Bus fahre ich zum Palais de Tokyo. Alle Türen sind noch verschlossen und eine lange Schlange Menschen wartet auf den Einlaß. Auf langes Anstehen habe ich keine Lust, da meine Füße vom gestrigen Fußmarsch in High Heels sehr weh tun. Wie lange dauert das dann? Jetzt muss ich mal nachfragen. Die Schlange, die ich beobachtet habe, war der Einlaß in die Ausstellung und nicht zur Fashion Show. Die PR-Dame nimmt mich in Empfang und bringt mich zur Show. Just in time!

Was ist das für eine traumhafte Kollektion! Der weiße Hosenanzug mit blütenbestickten Ärmeln sieht fantastisch aus. Georges Hobeikas Inspiration ist die vornehme Zeremonie der Tea Time. In meiner Fantasie sehe ich die Ladys auf ihrem Schloss in England beim Tee trinken. Sogar die Form eines Kleides erinnert an eine Teetasse. Ob es wohl passend zumKleid das Teeservice gibt? Wahrscheinlich nicht!

Anja Kossiwakis