Schneewittchen und die Zwerge des Dobrindt

Alexander Dobrindt. Foto: dpa

Im Märchen ist es manchmal wie im richtigen Leben. Es geht um alte Königinnen, Rot, Schwarz und Weißglut und um umtriebige Jäger, die dann aber doch das Gewehr ins Getreide...

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. CSU-Chef-Scharfmacher Alexander Dobrindt hat von einem „Zwergenaufstand“ in der SPD gesprochen. Wir erzählen hier nun die wahre Geschichte von Schneewittchen, den sieben Zwergen und der SPD. * Es war einmal mitten im Winter, arschglatt, saukalt, und die Schiersteiner Brücke mal wieder dicht. Da saß die Königin am Fenster, das einen Rahmen von schwarzem Ebenholz hatte, und nähte. Auf Deutsch: Angela Merkel schaute aus dem Fenster der Konrad-Adenauer-Stiftung und spielte auf ihrem Handy herum. O-Ton-Märchen: „Es geschah, dass sie sich mit der Nadel in den Finger stach, und es fielen drei Tropfen Blut in den Schnee. Und sie dachte bei sich: ‚Hätte ich ein Kind so weiß wie Schnee, so rot wie Blut und so schwarz wie Ebenholz.‘“ In Wahrheit: Merkel reißt sich an dem verdammten Handy einen Fingernagel ein und blutet. Sie sagt sich: „Rot ist okay für eine GroKo, die Roten bring' ich zur Weißglut. Und als meine Nachfolgerin in 20 Jahren muss ich mir eine aussuchen, politisch schwarz, aber GroKo-gängig, Julia Klöckner, Annegret Kramp-Karrenbauer oder Frauke Petry.“ * O-Ton Märchen: „Wie das Kind geboren war, starb die Königin.“ Das ist übertrieben. Die Wahrheit: Bei der übernächsten GroKo wird Merkel Bundestagsvizepräsidentin. Das Kind bekommt den Kampfnamen „Schneewittchen“, ist in Wahrheit aber Julia Klöckner. Eigentlich sollte es Kramp-Karrenbauer werden, aber die Saarländer drohten mit Austritt aus Nato und Bundesrepublik, wenn sie das Annegret nach Berlin ziehen lassen müssten. Sodann der Klassiker: die Stiefmutter-Nummer. Die „Stiefmutter“ ist in Wahrheit Sahra Wagenknecht. Sie guckt in den Spiegel und sagt ihm: Wenn ihr nicht vor mir auf den Knien rutscht, geb' ich euch kein Interview. Da sagt der Spiegel: „Sahra, ihr seid die Schönste hier, aber Schneewittchen hinter den sieben Bergen, Richtung Bad Kreuznach, bei den sieben Zwergen, ist noch tausendmal schöner als ihr.“ * Die Stiefmutter schickt einen Jäger, der Schneewittchen abknallen soll, der bringt das aber nicht übers Herz. Der Jäger heißt in Wahrheit Seehofer, er kennt eine Menge Sachen, die er mit allen Schneewittchen dieser Welt gerne machen würde; wenn er es abknallt, würde er sich ja selbst ins Knie schießen. Schneewittchen sucht Schutz bei den sieben Zwergen, die von der SPD sind, wie wir ja vom großen Märchenerzähler Dobrindt wissen. Eigentlich haben sie keine Namen, aber in dem legendären Film „7 Zwerge – Männer allein im Wald“ von 2004 heißen sie wie folgt: Brummboss, das kann nur Martin Schulz sein. Sunny, das ist Justizminister Heiko Maas, immer die schönsten Anzüge und die schönsten Frauen. Cloudy, das ist Ralf Stegner, der Mann, der mit seiner trüben Miene die Sonne untergehen lässt. Tschakko, das klingt nach Brioni und Bräuten, also Gerd Schröder. Cookie, das ist der Ex-Pop-Beauftragte Siggi Gabriel. Bubi, das ist der Hesse Thorsten Schäfer-Gümbel, und Speedy, das ist der Juso-Chef Kevin-„allein-die-Welt-ist-mir-nicht genug“-Kühnert. * Schneewittchen kommt dann in das Häuschen der sieben Zwerge, an der Tür steht „Willy-Brandt-Haus“. Sie isst, trinkt und sucht sich ein Bettchen aus...!! Donnerwetter! Dann kommt noch das Zwergen-Lamento: Wer hat aus meinem Becherchen getrunken, wer hat von meinem Tellerchen gegessen? Kurzfassung: Tschakko-Gerd sagt: „Hömma, Julia, nur weil du mal Weinkönigin warst, kannst du hier nicht die Mutti machen.“ Zum Schluss kriegt Schneewittchen natürlich noch einen schönen Prinzen, Messlatte: Christian Lindner, mindestens.