Schiebt Trump bald eine ruhige Kugel?

Donald Trump. Foto: dpa

Bowlingspaß statt Bankenstress – damit will Melania ihren präsidialen Göttergatten wohl in ruhigere Bahnen lenken. Aber wie wir ihn kennen, schießt er auch da übers Ziel hinaus.

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. Lange nichts gehört von unserem Freund Donald „Donny“ Trump. Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) teilt mit, Trump habe eine Unterlassungsklage gegen die Deutsche Bank eingereicht, damit die keine Finanzunterlagen von ihm an den US-Kongress herausrückt. Wahrscheinlich geht es um Kreditkartenabrechnungen betreffend finanzielle Zuwendungen an die Ex-Pornodarstellerin Stormy Daniels. Außer Spesen//nichts gewesen? * Weit interessanter: Trump arbeitet mit einer DEUTSCHEN Bank zusammen! Home, sweet home? Back to the roots? Donald Trumps Großvater Friedrich Trump stammt schließlich aus Kallstadt in der Pfalz und wanderte von dort 1885 nach Amerika aus. Jedem ist das klar, außer Donald Trump selbst, der sagt meistens, sein VATER stamme aus Deutschland. Wie auch immer: Verschärfte Aufmerksamkeit verdient nunmehr wie von selbst die Filiale der Sparkasse Rhein-Haardt in Kallstadt, Weinstraße (wo auch sonst?) Nr. 78. Blick auf deren Website. Auffällig: „Beratungssprachen..“(Mehrzahl!) „...deutsch“ heißt es dort. Mmhh. Öffnungszeiten nicht so doll, Dienstag und Freitag jeweils 9 - 12 Uhr. Gut, in der Zwischenzeit könnte Donald mit Stormy Daniels spazieren gehen, in den Weinbergen, oder so. Immerhin: Geldautomat montags bis sonntags 5 - 24 Uhr, inclusive Ladefunktion Geldkarte und vor allem: Prepaid-Handy!! Bedeutet:_Auf Twitter, das Auslöse-Tool für den Dritten Weltkrieg, müsste Trump auch in Kallstadt nicht verzichten! * Wir wissen nicht, ob auf dem Weißen Haus eine Grundschuld liegt, die ein Darlehen Trumps bei der Deutschen Bank absichert. Aber: Mit der Renovierung der Bowlingbahn im Weißen Haus hat die Deutsche Bank offenbar nichts zu tun, der US-Verband der Bowlingbahneigentümer habe bezahlt, erklärt uns dpa. Und: Diese Bowlingbahn habe jetzt „unter Melania Trump eine Generalsanierung erfahren“. Das hat dann die Bowlingbahn im Weißen Haus dem Präsidenten Trump voraus. Die Bowlingbahn sei unter Präsident Nixon eingebaut worden, also in den wilden Jahren 1968 bis 74, wir Älteren erinnern uns. Böse Zungen behaupten, Nixon habe Abhörmikrofone in die Pins („Kegel“) und in die Bowlingkugeln einarbeiten lassen. * Zuletzt, schreibt dpa weiter, sei die Bowlingbahn unter Bill Clinton renoviert worden. Bill, the Thrill! Bestimmt hat er zu Protokoll gegeben: „Ich hatte keinerlei sexuelle Beziehungen zu dieser Bowlingbahn.“ Hartnäckig halten sich allerdings Gerüchte, Bill habe der damaligen Praktikantin Monica Lewinsky auf eben jener Bowlingbahn beigebracht, wie man keine ruhige Kugel schiebt, sondern intensiv bowlt, im Weißen Haus. Abschließend teilt die Deutsche Presse-Agentur mit, Melania Trump habe die Renovierung der Bowlingbahn veranlasst, „um den Familienspaß beim Bowlen zu erhalten.“ Daraus folgern wir: Stormy Daniels bekommt keine Einladung zum Bowlen im Weißen Haus. Und Monica Lewinsky auch nicht, man weiß ja nie. * Angela Merkel würde jederzeit eine Bowling-Einladung von Trump bekommen, wenn sie nur wollte. Aber sie ist auf Dienstreise. Wo? Dazu die FAZ: „Das Bruttoinlandsprodukt ist niedrig, die Analphabetenrate hoch, die Sicherheitslage verschlechtert sich.“ Saarland? Mecklenburg-Vorpommern? Unsinn! Die Rede ist von der Sahel-Zone. Womit Gerüchte befeuert werden, Merkel solle in die Wüste geschickt werden.