Neue Corona-Höchstwerte im Odenwaldkreis

aus Coronavirus-Pandemie

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Symbolfoto: stock.adobe

Eine weitere Person erliegt ihrer Krankheit, die Gesamtzahl der positiv Getesteten steigt auf 709, das Gersprenztal und der Nordkreis sind weiterhin am stärksten betroffen.

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ODENWALDKREIS. Das Coronavirus lässt sich im Odenwaldkreis derzeit nicht aufhalten. Allein am Dienstag sind 25 neue positive Testergebnisse hinzugekommen, womit die Gesamtzahl der Infizierten auf 709 steigt. Davon sind 477 Personen bereits genesen - 13 mehr als noch am Montag. Allerdings ist auch eine weitere Person im Zusammenhang mit Corona verstorben. Die 90 Jahre alte Frau befand sich zu Hause und nicht in einer Klinik oder einem Pflegeheim. Mit ihr steigt die Zahl der mit dem Virus identifizierten Todesfälle auf 65. Der Infektionssaldo beträgt 167. Das ist ein neuer Höchststand für den Odenwaldkreis, wie Stefan Toepfer aus der Pressestelle des Landratsamts mitteilt.

Die Schwerpunkte der Fallzahlen der vergangenen sieben Tage liegen wie bisher im Gersprenztal, wo 62 Infektionsfälle registriert sind: in Reichelsheim 14, in Brensbach, wo das Pflegeheim Oberscholzenhof stark betroffen ist, 43, und in Fränkisch-Crumbach 5. Im nördlichen Kreisgebiet gibt es 47 Infektionsfälle: in Höchst 16, in Breuberg 25 und in Lützelbach 6. Das Gebiet Erbach/Michelstadt war bisher weniger stark von Corona in Mitleidenschaft gezogen, was sich nun aber geändert hat. 30 Infektionsfälle sind dort verzeichnet, davon in Erbach 13 und in Michelstadt 17. Kaum betroffen sind bis jetzt Bad König und Brombachtal mit zusammen 7 akuten Fällen sowie Oberzent und Mossautal, wo ebenfalls zusammen 7 Infektionsfälle gezählt werden. Das Robert-Koch-Institut gibt auf seiner Seite die Sieben-Tage-Inzidenz für den Odenwaldkreis mit dem Wert 160,3 an.

Seit Dienstag stehen die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer einer weiteren Klasse der Ernst-Göbel-Schule in Höchst unter Quarantäne. Außerdem müssen zwei Gruppen des Kindergartens Mäusebande in Sandbach aufgrund von Corona-Fällen zuhause bleiben.

Am Mittwochmorgen wurden im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis in Erbach zwölf Patienten stationär behandelt, einer davon auf der Intensivstation. Außerdem warten noch drei Personen auf ihr Testergebnis. In Klinken außerhalb des Kreises befinden sich drei Patienten, teilt Stefan Toepfer abschließend mit.

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Von Sabine Richter