Locker. Irre. Trump.

Möglich, dass Trump den Shitstorm seiner Fans höchstselbst angestoßen hat, nachdem es ihm wie Schuppen aus der Haartolle fiel, dass da in Deutschland schlecht über ihn geschrieben wird. Foto: dpa

Allem Anschein nach hat sich da einer in der Umkleidekabine beim zu heißen Duschen das Hirn verbrüht. Und dann brennt auch noch das Handy in der Hose...

Anzeige

. Liebe Leserinnen und Leser, wenn Ihnen diese Zeilen unter die Augen kommen und es ist später als Samstag, 11.30 Uhr, dann ist alles schon vorbei. Hoffentlich war sie sanft zu uns. Dann hat eine Zahnärztin einen Backenzahn aus unserem Oberkiefer (rechts) entfernt. Eine Frau!! Damit geht eine Epoche zu Ende, in der wir uns, wenn es medizinisch ernst wurde, niemals in die Hände einer Frau begeben hätten. Männer, Leidensgenossen, Kampfgefährten, der Feminismus hat jetzt offenbar endgültig gesiegt. Wie meinen? Ja, natürlich sieht diese Zahnärztin sehr gut aus. Wo kämen wir denn sonst hin! * Unser aller Kanzlerin hat den schwarzen Kontinent besucht. Nein, sie war nicht bei der CSU. Zu Ehren Merkels, so teilt uns die FAZ mit, tanzten am Flughafen der Hauptstadt Nigers, Niamey, Vertreter der Volksgruppe der Fulbe. Wir lernen daraus, dass Niger, im Gegensatz zu Deutschland, einen richtigen Hauptstadtflughafen hat. Weiter heißt es: „Angela Merkel stellte sich neugierig zwischen die Tänzer.“ Eine schöne Abwechslung, denn in Berlin tut sie das nicht, wenn dort der Bär steppt. Auf einem Bild der Deutschen Presse-Agentur sieht man Merkel mit den Tänzern, und sie macht die Raute. In den Mienen ihrer afrikanischen Gastgeber ist nicht zu erkennen, ob sie glauben, dass das ein Fruchtbarkeitssymbol ist, oder eine Geste, mit der man um Regen betet. * Zu Beginn des zweiten TV-Duells hat Hillary Clinton dem Irren aus der Immobranche, Donald Trump, nicht die Hand gegeben. Gut so. Bei dem Kerl weiß man nie. Gott sei Dank intonierten Trump-Fans im Publikum auch keine Sprechchöre: „Küssen, küssen“. Ferner gehen wir davon aus, dass bei der TV-Sendung die Garderoben respektive Umkleideräume von Hillary und Donald sehr weit auseinander lagen. Denn bekanntlich hat Trump ja erklärt, es habe sich um „Locker Room Talk“, also um Umkleidekabinen-Geschwätz gehandelt, als er vor ein paar Jahren einiges über seine mutmaßlich notgeilen Strategien „Wie mache ich mich auf die möglichst unterirdischste Tour an eine Frau heran“ von sich gab. Er tat das damals in einem Bus. Aber die Vermutung, Trump müsse von diesem Bus zuvor gestreift worden und damit vermindert schuldunfähig gewesen sein, geht fehl. * Die Vereinigung Amerikanischer Locker Rooms legt Wert auf die Feststellung, das Wort habe nichts mit den Begriffen „Locker vom Hocker“ oder „Mach‘d‘sch locker, Alder“ zu tun. Im Ernst: US-Sportler reagierten empört auf Trumps Erklärung. Wenn sich deutsche Sportgrößen dazu geäußert hätten, was sie so sagen und gesagt haben, in Locker Rooms/Umkleidekabinen, wäre das so ausgegangen: „Ja gutt, ääh.“ (Ehemaliger Libero). „Kann mir jemand was geben für Schnupfen?“ (Christoph Daum). „Höögschde Umkleide-Disziplin, Männer. Wäähe, einer benutzt meinen Föhn.“ (Nationaltrainer). „Ein Loddarmaddäus hat seinen privaden Umkleideraum, ganz logger.“ (Loddar). „Umkleidekabinen send was für Schwaben, die wo da duschen, um dahoim des warme Wasser zum spare.“ (Klinsi). „Wir haben nur über Fonds, Derivate, Devisen und Lohnsteuerjahresausgleich geredet.“ (Uli). „Umkleideraum isse immer eine super super super Umkleideraum gewese mit super super super Spieler wie Mario Götze auf super super super Ersatzbank.“ (Pep). „Umkleidekabinen? Zu unserer Zeit haben wir uns im Keller oder im Freien umgezogen! Vor allem im Winter unter der kalten Dusche. Und im Sommer unter der heißen Dusche.“ (Uns Uwe). * Das Unternehmen Samsung aus Korea...Wie meinen? Nein, das hat nichts zu tun mit dem gottgleichen Führer, der aussieht wie die dicken Kinder von Landau, das ist Nordkorea. Samsung ist in Südkorea, und zwar, wie Wikipedia schreibt, ein Mischkonzern. Nein, das Wort bedeutet nicht Gemischtwarenladen, erklärt aber vielleicht, was da gerade abgeht, besser gesagt: angeht, nämlich das Licht, in gewisser Weise. Samsung überlegt nämlich, ob sie sich auf die Herstellung von Feuerzeugen konzentrieren sollten, nachdem ihr Spitzenmodell Galaxy Note 7 immer von selbst zu brennen anfängt. Laut böser Zungen ging es so weit, dass sogar ausgeschaltete Handys ohne Akku auf dem Meeresgrund zu brennen anfingen, fast. Woraus manche ableiten, dass Amerika auch ganz ohne Handys abbrennen könnte, wenn der Irre Präsident wird. Manche nennen das problematische Handy deshalb schon „Galaxy the Donald Note 7“. Die AfD fordert: Deutsche Handys für deutsche Bürger!