"Keine Tradition, aber davon jede Menge"

Auch Delron Buckley konnte an den Bruchweg gelockt werden. Archivfoto: hbz/Jörg Henkel

Wie kam Christian Heidel zu seinem Spitznamen "Don"? Wie war das mit dem Heimspiel im Münchner Olympiastadion? Fragen über Fragen - jetzt gibt es die Antworten.

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. Von Ulrich Gerecke

Wie kam Christian Heidel zu seinem Spitznamen "Don"? Wie war das mit dem Heimspiel im Münchner Olympiastadion? Wie kam Delron Buckley nach Ende der Transferperiode doch noch nach Mainz? Fragen über Fragen, auf die Mara Braun und Christian Karn die passenden Antworten parat haben. 260 Seiten stark ist ihr Werk "111 Gründe, Mainz 05 zu lieben", für das spätestens auf dem Weihnachtsgabentisch jedes anständigen FSV-Fans ein Plätzchen frei sein sollte. Die beiden Autoren, die auch regelmäßig im Fanzine "Tortour" zur spitzen Feder greifen, lassen sie Geschichte des Klubs in gut verdaubaren Häppchen Revue passieren.

Alteingesessene 05er werden sich gern an die schrägen Geschichten aus alten Zeiten erinnern, frisch infizierte Anhänger werden möglicherweise staunen, was dieser angeblich geschichtslose Klub (Buchzitat: "Wir haben keine Tradition, aber davon jede Menge") schon so alles durchgemacht hat.

Das Buch (Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf, 9,95 Euro) ist übrigens, wie die Werbung am Ende verrät, nur eines von ganz vielen aus der Reihe "111 Gründe,...". Aber keines hat diesen närrischen Titel so verdient wie jenes über Mainz 05. In diesem Sinne: Wir wünschen ganz viele Leser, das hat sich dieser Titel verdient.