Head of Äähh

Donald Trump Foto: dpa

Am Montag um 9.16 Uhr Ortszeit erlebte Amerika eine totale Sonnenfinsternis. Trump wusste zunächst nicht, was da vor sich ging; vorsichtshalber drohte er per Twitter den...

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. Sonnenfinsternis am Montag - „Die Woche fängt ja echt beknackt hat“, sagte sich die Sonne. Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) schreibt: „Trump kam aber nicht in den Genuss der totalen Sonnenfinsternis.“ Völlig richtig. Trump ist die totale Sonnenfinsternis.

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In der US-Hauptstadt Washington, so dpa, war die Sonne nur zu 81 Prozent vom Mond verdeckt. Logisch, die Sonne sagte sich: „Auf den einen oder anderen Idioten da unten muss ich ein Auge haben, auch wenn mich der blöde Mond zu 81 Prozent zudeckt.“ A propos zudeckt: Wegen der Sonnenfinsternis machte sich im Zoo von Indianapolis der Orang Utan „Basan“ nachtfertig. „Basan holte die Laken für sein Nest heraus“, lesen wir. Allerdings handelte es sich bei „Basan“ nicht um denjenigen, der beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe Klage dagegen einreichte, dass es ihm verwehrt wurde, eine im Internet gekaufte Matratze ein paar Tage später zurückzugeben. Da die Schutzfolie entfernt worden war, verweigerte der Online-Shop die Rücknahme.

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Gebrauchte Matratzen zurückgeben – irgendwie erinnert uns das an die Geschichte von dem Mann, der mit einem gegrillten halben Hähnchen zum Tierarzt kommt und fragt: „Ist da noch was zu retten?“ Die BGH-Richter, so lesen wir, wollen den Europäischen Gerichtshof (EuGH) befragen. Leute! Habt ihr keinen A... in der Hose, so was alleine zu entscheiden? Vielleicht solltet ihr auch noch den Orang Utan „Basan“ im Zoo von Indianapolis befragen. Oder einen ganz bestimmten Orang Utan im Weißen Haus in Washington. Jedenfalls erwägen die BGH-Richter beim EuGH eine Vorlage, schreibt dpa. Der Begriff Bettvorleger erscheint da in ganz neuem Licht. Sie werden also wohl Unterlagen einreichen, allerdings keine zum Nässeschutz. Der BGH will eine Entscheidung am 8. November verkünden. Wenn wir also bis dahin in Möbelmärkten Menschen in roten Roben sehen, die sich auf Betten herumlümmeln, dann sind das vielleicht BGH-Richterinnen und -Richter beim Probeliegen.

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Es ist, äähh, jetzt so, dass Boris Becker, der 17-jährigste Leimener aller Zeiten, einen neuen Job beim Deutschen Tennisbund bekommt. Er wird „Head of Men‘s Tennis“. Klingt ein bisschen nach Pflegeserie: Head and Shoulders, Oil of Olaz. „Head“ kennen wir aus ganz unterschiedlichen Begriffen, zum Beispiel Headsch-Fonds, oder jemanden verheadscheln. Boris betonte, Tennis „ist das, was ich am besten kann.“ Nun, das wollen wir einfach mal so stehen lassen, auch wenn wir wie von selbst daran denken müssen, dass Boris in der Vergangenheit auch schon mal als das für Furore sorgte, was man vielleicht „Head of Besenkammer“ oder „Head of Samenraub“ nennen könnte. Zusammengefasst vielleicht „Head of Bummbumm“. Und dann behauptete eine englische Richterin ja kürzlich, Boris sei so eine Art „Head of Pleite“. Aber vielleicht war die Richterin ja ein bisschen neben der Kapp‘, weil jemand geklagt hatte, dem die Rücknahme einer gebrauchten Matratze aus einer Besenkammer verweigert worden war.

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Es gäbe natürlich eine Möglichkeit, die Sache einvernehmlich zu lösen: Für alle gebrauchten Matratzen, die mit Diesel betrieben werden, gibt es 11.000 Euro Abfuc..., Pardon Abwrackprämie beim Kauf eines elektrischen Lockenstabs.