ESA in Darmstadt: Sentinel-2B Satellit zur Erdbeobachtung...

aus ESA-Special

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In der Zentrale der ESA in Darmstadt wurde der Start des Satelliten verfolgt. Foto: Guido Schiek

Ein weiterer europäischer Satellit zieht seine Kreise um die Erde. Der fünfte Erdbeobachtungs-Satellit Sentinel-2B ist in Französisch-Guyana erfolgreich gestartet....

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KOUROU. Die Vega-Rakete zischt durch den Nachthimmel, im Darmstädter Kontrollzentrum der Europäischen Weltraumagentur ESA gibt's dafür Applaus. Dort wurde der Start des Sentinel-2B in der Nacht zum Dienstag, 7. März, live per Video übertragen.

Aufnahmen von Erdrutschen und Vulkanausbrüchen

Europas fünfter Erdbeobachtungs-Satellit, der Sentinel-2B, ist auf seiner Umlaufbahn. Gesteuert wird die erste Phase vom Darmstädter Satellitenkontrollzentrum Esoc aus. "Nun beginnt erst unsere eigentliche Arbeit", sagt ESA-Mitarbeiter Frank-Jürgen Diekmann kurz nach dem Start.

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Der Sentinel-2B macht künftig gemeinsam mit seinem Satelliten-Zwilling, dem bereits 2015 ins All gebrachten Sentinel-2A, alle fünf Tage Bilder von der Erde. Damit vergrößert sich die Datenbasis für das europäische Erdbeobachtungsprogramm Copernicus enorm. Ziel ist, den Zustand des Planeten zu erfassen und die riesigen Datenmengen Behörden, Firmen, Institutionen und Bürgern zeitnah und kostenlos zur Verfügung zu stellen - das Budget des Erdbeobachtungs-Programms liegt bei sieben Milliarden Euro.

In der Zentrale der ESA wurde der Start des Sentinel-2B verfolgt.
In der Zentrale der ESA wurde der Start des Sentinel-2B verfolgt.
In der Zentrale der ESA wurde der Start des Sentinel-2B verfolgt.
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In der Zentrale der ESA wurde der Start des Sentinel-2B verfolgt.
In der Zentrale der ESA wurde der Start des Sentinel-2B verfolgt.
In der Zentrale der ESA wurde der Start des Sentinel-2B verfolgt.
In der Zentrale der ESA in Darmstadt wurde der Start des Satelliten verfolgt.

Was alles mit diesen Daten möglich ist, davon konnten sich die mehr als 300 Gäste des Darmstädter Satellitenkontrollzentrums in der Nacht zum Dienstag informieren.

An mehreren Stationen informierten Experten über die Anwendungsmöglichkeiten der Satellitendaten in den Bereichen Land- und Forstwirtschaft, Überwachung von Gewässern und Katastrophenmanagement. Möglich sind beispielsweise zeitnahe Aufnahmen von Überschwemmungen, Vulkanausbrüchen oder Erdrutschen, anhand derer in Notfällen aktuelle Karten für die Einsatzkräfte erstellt werden können.

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Der Start des 1,1 Tonnen schweren Satellit selbst erfolgte vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou in Französisch-Guayana. Nach dem gelungenen Start umkreist er nun in einer Höhe von 786 Kilometer die Erde und überfliegt jeden Tag zur exakt selben Ortszeit dieselben Gebiete der Erde. "Dadurch herrschen für optische Aufnahmen im sichtbaren Bereich immer ähnliche Beleuchtungsverhältnisse. Dies ist die beste Voraussetzung, um tägliche Veränderungen auf der Erde zu dokumentieren", heißt es dazu beim Deutschen Zentrum für Luftfahrt in Köln.

Aktiv auf allen Kanälen

In Darmstadt waren erstmals zusätzlich zu den Gästen aus Wissenschaft und Politik, mehr als 100 Social-Media-Vertreter eingeladen. Sie hielten sich mit Energy-Drinks und Snacks bis in die frühen Morgenstunden wach und twitterten und posteten auf allen Kanälen, von Youtube bis hin zu Facebook und Instagram.